
- Preisträger 2011 I Foto: Marc Darchinger
Über den Deutschen Engagementpreis
In Deutschland setzen sich über 23 Millionen Menschen freiwillig und unentgeltlich für das Gemeinwohl ein. Um zu zeigen, wie ideenreich und wirkungsvoll sich Menschen und Organisationen engagieren, ehrt der Deutsche Engagementpreis jährlich Projekte in den Kategorien Dritter Sektor, Einzelperson, Wirtschaft, Politik & Verwaltung sowie 2013 in der Schwerpunktkategorie "Gemeinsam wirken - mit Kooperationen Brücken bauen". Die Auszeichnung macht engagierte Personen und beeindruckende Projekte sichtbar und stärkt die Anerkennungskultur für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland. Neben der Würdigung des bereits vorhandenen Engagements soll der Deutsche Engagementpreis auch für bislang nicht Engagierte Ansporn sein, den ersten Schritt zu tun. Auf unserer Homepage finden Sie deshalb neben Informationen zum Wettbewerbsverfahren des Deutschen Engagementpreises vielfältige Tipps und Adressen, die den Einstieg ins freiwillige Engagement erleichtern.
Für den Deutschen Engagementpreis kann man sich nicht bewerben - stattdessen sind vom 12. März bis 12. Juni 2013 alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, ihre ganz persönlichen Helden für diese Ehrung vorzuschlagen. So profitieren auch Personen und Projekte vom Deutschen Engagementpreis, die nicht zu den Preisträgern gehören. Denn bereits mit der Nominierung erfahren die jeweiligen Personen oder Organisationen eine hohe Wertschätzung und können die Nominierung zudem für ihre eigene Öffentlichkeitsarbeit nutzen.
Die sechs Kategorien des Deutschen Engagementpreises umfassen das gesamte Spektrum des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland. Hervorgehoben werden sollen auch diejenigen Akteure, die freiwilliges Engagement in herausragender Weise fördern und anerkennen. Das Engagement von Privatpersonen wird daher ebenso wertgeschätzt wie das von Unternehmen oder vorbildliche Engagementförderung durch Verwaltungseinrichtungen und gemeinnützige Organisationen.
Die Jury des Deutschen Engagementpreises ist besetzt mit Vertreterinnen und Vertretern des Bündnisses für Gemeinnützigkeit sowie weiteren hochkarätigen Expertinnen und Experten verschiedener Engagementbereiche. Über den Publikumspreis entscheiden wiederum die Bürgerinnen und Bürger mittels eines Online-Votings aus 15 von der Jury vorab bestimmten Finalistinnen und Finalisten. Während die fünf Kategorien undotiert vergeben werden, erhält die Siegerin bzw. der Sieger des Publikumspreises 10.000 Euro für die Verwendung in einem konkreten Projekt.
Der rote Teppich für bürgerschaftliches Engagement wird im Dezember 2013 in Berlin ausgerollt. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung werden die Gewinnerinnen und Gewinner mit dem Deutschen Engagementpreis ausgezeichnet.
Wie entstand der Deutsche Engagementpreis?
Der Deutsche Engagementpreis wurde erstmals 2009 im Rahmen der Kampagne „Geben gibt.“ ausgelobt, die von zahlreichen gemeinnützigen Verbänden und Organisationen initiiert wurde. Die Kampagne verstärkte die öffentliche Wahrnehmung bürgerschaftlichen Engagements und regte die Diskussion darüber an, förderte die Motivation zu freiwilligem Engagement und zeichnete Menschen, Organisationen und Unternehmen, die sich für andere einsetzen, mit dem Deutschen Engagementpreis aus.
Während der zweijährigen Kampagnenlaufzeit etablierte sich der Deutsche Engagementpreis als die deutschlandweit wichtigste Würdigung für bürgerschaftliches Engagement und wird nun als eigenständiges Projekt weitergeführt.
Wer steht hinter dem Deutschen Engagementpreis?
Träger des Deutschen Engagementpreises ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit, ein Zusammenschluss von großen Dachverbänden und unabhängigen Organisationen des Dritten Sektors sowie von Experten und Wissenschaftlern. Das Projekt ist beim Bundesverband Deutscher Stiftungen angesiedelt.
Förderer des Deutschen Engagementpreises sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Generali Zukunftsfonds.




