Ob Spielen oder Kuscheln - Die Freiwilligen vom DRK OV Wolfsburg-Mitte e.V. wissen genau, wie sehr der Umgang mit den flauschigen Gefährten unser Wohlbefinden verbessert. Der Verein bietet eine Ausbildung für Hundebesitzer und -besitzerinnen, in der ihre Vierbeiner zum Therapiehund ausgebildet werden. Die geschulten Teams besuchen Menschen in sozialen Einrichtungen und bieten ihnen Abwechslung an, nehmen Ängste und schenken Freude.  

Das eröffnet neue Wege in der Betreuung und Therapie von Menschen, die sich den Kontaktwunsch mit Tieren nicht (mehr) eigenständig erfüllen können: Menschen in Pflegeheimen, Menschen mit Behinderungen, Patienten psychiatrischer Einrichtungen und Kinder. Für sie werden Sinnes- und Bewegungsanreize geschaffen, die zu einer ganz neuen Motivation im Alltag führen können. Der Umgang mit den Theapiehunden und ihren Teampartnern stiftet sozialkontakte und stärkt das Selbstbewusstsein. So wird auch Einsamkeit entgegengewirkt und die Abwechslung tut gut. 

Vor allem Kinder können in der Begegnung mit den Tieren aber auch viel lernen - wie eine artgerechte Haltung funktioniert und wie man anderen Lebewesen empathisch begegnet. So wird ihnen auch in schwierigen Situationen der Ausdruck ihrer Gefühle erleichtert. 

Die Ausbildung zum Therapieteam richtet sich an Hundebesitzerinnen und -besitzer, die bereit sind sich ehrenamtlich unentgeltlich für das DRK zu engagieren und mindestens 12 Einsätze als Therapiehundeteam im Jahr zu leisten. Gemeinsam mit ihrem Vierbeiner müssen sie Zunächst einen Eignungstest bestehen. Für dieses Konzept wurde der Verein mit dem Niedersachsenpreis für Bürgerengagement ausgezeichnet und war für den Deutschen Engagementpreis 2021 nominiert. Stark! 

 

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