Preisausrichter

Kriterien für Preisausrichter zur Teilnahme am Deutschen Engagementpreis

Inhaltliche Kriterien für Nominierungen

Die ausgezeichneten Personen und Organisationen (z. B. Vereine, Kommunen, Stiftungen, Unternehmen, Schulen) werden dahingehend überprüft, ob ihr Engagement der Definition von bürgerschaftlichem Engagement entspricht, welche die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages im Jahr 2002 erstellt hat, oder sie bürgerschaftliches Engagement im Sinne dieser Definition fördern:

  1. Bürgerschaftliches Engagement ist freiwillig.
  2. Bürgerengagement ist nicht auf materiellen Gewinn ausgerichtet und ganz überwiegend unentgeltlich.
  3. Mindestens ein Effekt des bürgerschaftlichen Engagements muss ein positiver Effekt für Dritte sein, es muss also gemeinwohlorientiert sein.
  4. Bürgerengagement ist öffentlich, bzw. findet im öffentlichen Raum statt.
  5. In der Regel wird bürgerschaftliches Engagement gemeinschaftlich, bzw. kooperativ ausgeübt. Es umfasst also nicht nur das Engagement im Sinne des traditionellen Ehrenamtes, wie es am Häufigsten im Verein vorkommt.

Bürgerschaftliches Engagement ist somit immer die Investition von zeitlichen, materiellen und/oder finanziellen Ressourcen, die der Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts dienen, am Gemeinwohl orientiert sind sowie zu einer Verbesserung von gesellschaftlichen Problemlagen beitragen.

Bestimmte Kriterien (z.B. Ausrichtung auf materiellen Gewinn) können einen Ausschlussgrund darstellen. Das Projektbüro behält sich gemeinsam mit den Förderern des Deutschen Engagementpreises eine Entscheidung darüber in Zweifelsfällen vor.

Die Verleihung des Deutschen Engagementpreises erfolgt auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung der in den Grundrechten zum Ausdruck kommenden Werte und des Rechtsstaats. Preisausrichter sind gehalten, dies neben den fachlichen Kriterien bei der Nominierung ihrer Vorschläge für den DEP zu beachten. Von der Teilnahme am Deutschen Engagementpreis kann ausgeschlossen werden, wer diese Werte und Regeln verletzt.

Formale Anforderungen an die teilnehmenden Preise und Wettbewerbe

  1. Ausschreibung eines Wettbewerbs, d. h. es sollte die Möglichkeit vorhanden sein, Personen oder Projekte vorzuschlagen, sich selbst bewerben zu können oder eine Auswahl aus einem definierten Personenkreis getroffen werden.
  2. Öffentliche Bekanntmachung der Preisträger, z. B. Preisverleihung
  3. Auswahlverfahren: eine Jury/Kommission entscheidet über die Preisträgerinnen und Preisträger. Nicht: Auswahl durch Einzelpersonen.
  4. Die Auszeichnung entspricht den oben beschriebenen Kriterien für Nominierungen des Deutschen Engagementpreises. Nicht: Ehrungen wie Orden oder Ehrennadeln für verdiente Persönlichkeiten oder besondere Leistungen in einem bestimmten Bereich. Keine Förderprogramme oder Stipendienleistungen.
  5. Bereits bestehendes Engagement wird ausgezeichnet.
Preisausrichter

Nominierung

Ab sofort können alle Ausrichter eines Engagementpreises ihre Preisträgerinnen und Preisträger für den Deutschen Engagementpreis 2021 nominieren.

mehr

 

Service

Angebote für Preisausrichter

Interessieren Sie sich für die Teilnahme am Wettbewerb des Deutschen Engagementpreises? Soll Ihr Wettbewerb für freiwilliges Engagement in unserer Datenbank aufgenommen werden?

Informationen zur Teilnahme und weitere Services für Ausrichter von Preisen und Wettbewerben für freiwilliges Engagement finden Sie hier.

Angebote für Preisausrichter