Preisausrichter

Informationen zur Nominierung

Wer kann nominiert werden?

  • Für den Deutschen Engagementpreis können ausschließlich die Preisträgerinnen und Preisträger anderer Wettbewerbe und Preise für bürgerschaftliches Engagement nominiert werden (siehe Kriterien unten).
  • Sie können alle vom 1. Juni 2018 bis 31. Mai 2019 ausgezeichneten Preisträgerinnen und Preisträger für den Deutschen Engagementpreis 2018 nominieren.
  • Wenn es in Ihrem Wettbewerb eine Platzierung gibt, können nur die erstplatzierten Preisträgerinnen und Preisträger vorgeschlagen werden.
  • Es können nur Preisträgerinnen und Preisträger vorgeschlagen werden, die sich bereits engagieren.
  • Die ausgezeichneten Personen und Organisationen (z. B. Vereine, Kommunen, Stiftungen, Unternehmen, Schulen) werden dahingehend überprüft, ob ihr Engagement der Definition von bürgerschaftlichem Engagement entspricht (s. unten).
  • Die vorgeschlagenen Nominierten werden vom Deutschen Engagementpreis angeschrieben und um die Teilnahme am Wettbewerb gebeten.

 

Nominieren können Sie hier.

Relevanzkriterien für Preisausrichter

Die ausgezeichneten Personen und Organisationen (z. B. Vereine, Kommunen, Stiftungen, Unternehmen, Schulen) werden dahingehend überprüft, ob ihr Engagement der Definition von bürgerschaftlichem Engagement entspricht, welche die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages im Jahr 2002 erstellt hat, oder sie bürgerschaftliches Engagement im Sinne dieser Definition fördern:

  1. Bürgerschaftliches Engagement ist freiwillig.
  2. Bürgerengagement ist nicht auf materiellen Gewinn ausgerichtet.
  3. Mindestens ein Effekt des bürgerschaftlichen Engagements muss ein positiver Effekt für Dritte sein, es muss also gemeinwohlorientiert sein.
  4. Bürgerengagement ist öffentlich, bzw. findet im öffentlichen Raum statt.
  5. In der Regel wird bürgerschaftliches Engagement gemeinschaftlich, bzw. kooperativ ausgeübt. Es umfasst also nicht nur das Engagement im Sinne des traditionellen Ehrenamtes, wie es am Häufigsten im Verein vorkommt.

Bürgerschaftliches Engagement ist somit immer die Investition von zeitlichen, materiellen und/oder finanziellen Ressourcen, die der Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts dienen, am Gemeinwohl orientiert sind sowie zu einer Verbesserung von gesellschaftlichen Problemlagen beitragen.

Bestimmte Kriterien (z.B. Ausrichtung auf materiellen Gewinn) können einen Ausschlussgrund darstellen. Das Projektbüro gemeinsam mit den Förderern des Deutschen Engagementpreises behält sich eine Entscheidung darüber in Zweifelsfällen vor.

Formale Anforderungen an die teilnehmenden Preisausrichter

  1. Ausschreibung eines Wettbewerbs, d. h. es sollte die Möglichkeit vorhanden sein, Personen oder Projekte vorzuschlagen, sich selbst bewerben zu können oder eine Auswahl aus einem definierten Personenkreis getroffen werden.
  2. Öffentliche Bekanntmachung der Preisträger, z. B. Preisverleihung
  3. Auswahlverfahren: eine Jury/Kommission entscheidet über die Preisträgerinnen und Preisträger. Nicht: Auswahl durch Einzelpersonen.
  4. Die Auszeichnung entspricht den unten beschriebenen Relevanzkriterien des Deutschen Engagementpreises. Diese basieren auf der Definition des bürgerschaftlichen Engagements durch die Enquetekommission des Deutschen Bundestages von 2002. Nicht: Ehrungen wie Orden oder Ehrennadeln für verdiente Persönlichkeiten oder besondere Leistungen in einem bestimmten Bereich. Keine Förderprogramme oder Stipendienleistungen.
  5. Bereits bestehendes Engagement wird ausgezeichnet.
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Nominierung

Ab sofort können alle Ausrichter eines Engagementpreises ihre Preisträgerinnen und Preisträger für den Deutschen Engagementpreis 2018 nominieren.

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Datenschutz

Bitte holen Sie sich vorab das Einverständnis Ihrer Preisträgerinnen und Preisträger ein, dass sie deren Adressdaten zum Zweck der Nominierung an uns weiterreichen dürfen. Formulierungshilfen finden Sie hier.

Formulierungshilfen