Vor-Ort-Nominierung

Engagementpreis FES-Ehemalige nominiert für Wettbewerb 2019

Die Vor-Ort-Nominierung...

Der Verein FES-Ehemalige vergab am 3. November 2018 zum zwölften Mal seinen Engagementpreis im Rahmen des WiederSehens2018. Jeder der Preisträger erhielt neben einem Preisgeld von 5.000 Euro ein Angebot für individuelle Unterstützung. Stefan Zierke, Parlamentarischer Staatssekretär des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, würdigte in seiner Rede den Einsatz der Nominierten und den Wert freiwilligen Engagements. Artemis Toebs vom Team des Deutschen Engagementpreises übergab die Nominierungsurkunde an die vier Siegerinnen und Sieger. Mit dem Engagementpreis des Vereins FES-Ehemalige werden soziale Initiativen und Projekte ausgezeichnet, die Benachteiligte unterstützen. Zu den Auswahlkriterien zählt, wie brisant das Thema ist, und wie nachhaltig und vielversprechend das Projekt umgesetzt wird. Insgesamt konkurrierten in den vergangenen Jahren fast 600 Bewerbungen um über 75.000 Euro Preisgeld. Bewerberinnen und Bewerber, die nicht aktuelle oder ehemalige Stipendiatinnen oder Stipendiaten der Friedrich-Ebert-Stiftung sind, erhalten Unterstützung durch Bewerbungspatinnen und Bewerbungspaten, um ihnen eine Teilnahme zu ermöglichen.

Die Preisträger...

Nepia - Demokratiebildung und Empowerment für Neuköllner Grundschulkinder

Gruppenangebote von nepia e.V. dienen der Demokratiebildung von Grundschulkindern. Die Freiwilligen werden in demokratiefördernden Methoden ausgebildet und entwickeln diese gemeinsam weiter. Die Angebote orientieren sich dabei an den Interessen der Kinder und der Freiwilligen und können von Fußball über Theater bis hin zu Informatik eine große Vielfalt entwickeln. Die außerschulischen Angebote dienen dabei als Aufhänger, um demokratiefördernde Methoden in den Gruppen anzuwenden.
Demokratiebildung wird von den meisten Trägern für Sekundarschulen angeboten, aber auch in Grundschulen besteht großer Bedarf. Mit erprobten und neu erarbeiteten Methoden sollen die Kinder befähigt werden, sich gegen Diskriminierung zu positionieren, und lernen, mit Vielfalt und verschiedenen Meinungen umzugehen.

Pépinière - Jeder kann ein Held sein

Der Pépinière e.V. hat es sich mit dem Projekt „Jeder kann ein Held sein“ zur Aufgabe gemacht, generationsübergreifend und unabhängig von Alter, Einkommen oder Herkunft lebensrettende Kenntnisse in der Ersten Hilfe ehrenamtlich zu vermitteln. Der Verein konzentriert sich dabei auf die Arbeit mit Grundschülern.

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Gesellschaft für Freiheitsrechte – Die Rechtsschutzversicherung für das Grundgesetz

Die Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. ist ein gemeinnütziger Verein mit dem Ziel, in Deutschland Grund- und Menschenrechte mit dem Mittel der strategischen Prozessführung zu verteidigen. Der Verein fordert die Einhaltung der Verfassung gerichtlich ein, wenn dies im politischen Prozess nicht gelungen ist – in der Regel mit Partnerorganisationen, etwa mit Reporter ohne Grenzen oder Amnesty International. Strategische Prozessführung bedeutet, juristische Mittel so einzusetzen, dass sie Wirkung über den Einzelfall hinaus erzielen. Der Verein wählt Fälle und Klagende so aus, dass Präzedenzurteile Ausstrahlungswirkungen auf die deutsche und europäische Rechtskultur entfalten können – zugunsten einer erhöhten Beachtung von und Sensibilität für die Grund- und Menschenrechte. Hierzu gehört auch eine gut verständliche Öffentlichkeitsarbeit. Der Begriff „Freiheitsrechte“ umfasst dabei auch die Freiheit von Diskriminierung und die sozialen Voraussetzungen für autonomes und solidarisches Handeln.

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Obdachlosen-Universität

Die Obdachlosen-Universität bietet Bildung für und von Obdachlosen und Wohnungslosen in Berlin an. Sie ermittelt zunächst, welche Interessen es vor Ort in den Berliner Wohnungsloseneinrichtungen unter den Wohnungslosen gibt. Dann erfragt sie, wer von den Wohnungslosen sich vorstellen könne, etwas anzubieten und einen Kurs anzuleiten. Findet sich niemand, hört sich die Obdachlosen-Uni um, ob beispielsweise Studierende oder andere Freiwillige einen Kurs anbieten möchten. So entstanden unter anderem ein Philosophie-, ein Gitarren-, ein Koch- und ein Schachkurs. Die Kurse finden bezirksübergreifend in verschiedenen Berliner Wohnungsloseneinrichtungen statt.

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Der Preisausrichter...

Der Verein FES-Ehemalige e. V. ist eine Initiative der ehemaligen Stipendiatinnen und Stipendiaten der Friedrich-Ebert-Stiftung. Besonders fördert der Engagementpreis des Vereins neue soziale Ideen. Die Gewinnerinnen und Gewinner können zur Umsetzung ihrer Ideen eigene Organisationen aufbauen oder mit bestehenden Institutionen zusammenarbeiten. Zu den Projekten, die der Engagementpreis bislang ausgezeichnet hat, zählen unter anderem renommierte Organisationen wie Arbeiterkind.de, Rock Your Life, Europa macht Schule und AIAS 

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