Wildtierhilfe Schäfer e.V.

Wildtierhilfe Schäfer e.V.
Foto: Tanja Schäfer
  • Ansprechpartner:in:  Tanja Schäfer
  • Organisation:  Wildtierhilfe Schäfer e.V.
  • Themen:  Bildung, Tierschutz, Umwelt- und Naturschutz
  • Zielgruppen:  ältere Menschen, Kinder und Jugendliche, hilfe- oder pflegebedürftige Menschen, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Behinderungen, finanziell oder sozial schlechter gestellte Menschen, Frauen, Männer, LGBTQI+, Sonstige
  • Ort:  Mücke
Nominiert von: Bürgerpreis Frankfurt

„Wir können nicht alle Wildtiere retten. Doch für jedes einzelne Tier, dem wir helfen, bedeutet es die ganze Welt.“

Tanja Schäfer

Die Wildtierhilfe Schäfer e.V. wurde im Jahr 2014 gegründet. Seitdem vergeht kein Tag, an dem wir uns für verletzte, verwaiste oder hilfsbedürftige Wildtiere einsetzen. Jährlich nehmen wir bis zu 2.500 Tiere auf und pflegen diese mit dem Ziel der erfolgreichen Auswilderung. Zu den von uns betreuten Tierarten zählen unter anderem Igel, Eichhörnchen, Bilche und Singvögel. Da es nur wenige spezialisierte Wildtierstationen gibt, erreichen uns Tiere aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet, dem Vogelsbergkreis, dem Landkreis Gießen sowie aus weiteren Regionen Deutschlands. Neben der praktischen Wildtierhilfe leisten wir umfangreiche Beratungsarbeit. In der Hauptsaison führen wir täglich bis zu 150 Telefongespräche und unterstützen Finderinnen und Finder deutschlandweit mit fachlichem Rat. Darüber hinaus beraten wir zu naturnaher Gartengestaltung, artgerechter Fütterung und tierfreundlichen Vergrämungsmaßnahmen. Die Arbeit unseres Vereins wird ausschließlich durch Spenden finanziert und von engagierten Ehrenamtlichen getragen. Die Versorgung der Wildtiere ist mit erheblichen Kosten verbunden. Hochwertiges Futter, tierärztliche Behandlungen, Hygienemanagement, Diagnostik und Schnelltests sind für eine artgerechte Pflege unverzichtbar. Viele Wildtiere gelangen durch menschliche Einflüsse in unsere Obhut. Zu den häufigsten Ursachen zählen Mäharbeiten, Katzenangriffe, Grünschnittarbeiten, Vergiftungen oder ungesicherte Pools.

Nominiert für den
Deutschen Engagementpreis
2026