Jetzt abstimmen für das Publikumsvoting
Hier vergebt ihr eure Stimme für den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises. Knapp 500 Projekte aus ganz Deutschland stellen sich vor, und jedes von ihnen wurde bereits von einem Engagementpreis ausgezeichnet. Schaut euch um, entdeckt, was Menschen in ihrer Nachbarschaft, ihrem Verein oder ihrer Stadt bewegen, und gebt dem Projekt eure Stimme, das euch überzeugt. Das Projekt mit den meisten Stimmen erhält den Publikumspreis mit 10.000 Euro und einem professionellen Imagefilm, auch die Plätze zwei und drei werden mit 7.500 und 5.000 Euro ausgezeichnet. Abstimmen könnt ihr bis zum 29 Oktober 17:59 Uhr.
Mehr zum Publikumspreis und zum Ablauf der Abstimmung
FiD – Frauen und Familien im Dialog (schrankenlos e. V.) - SprachCafés
- Ansprechpartner:in: Stephanie Tiepelmann-Halm
- Organisation: schrankenlos e.V.
- Themen: Bildung, Engagement für Engagement, Integration und Diskriminierung, Soziales
- Zielgruppen: Menschen mit Migrationshintergrund
- Ort: Nordhausen
Ehrenamt heißt nicht nur helfen – sondern Menschen die Möglichkeit geben, selbst zu wachsen, mitzugestalten und voneinander zu lernen.
Die Sprachcafés des schrankenlos e.V. sind aus der Beobachtung heraus entstanden, dass viele Menschen mit Migrationserfahrung mit fehlenden Sprachkenntnissen und einem eingeschränkten Zugang zum gesellschaftlichen Leben in Nordhausen konfrontiert sind. Der Verein hat darauf reagiert und mehrere Sprachcafés für unterschiedliche Sprachniveaus etabliert, die von insgesamt 5 ehrenamtlich Engagierten geführt und durch zahlreiche weitere Personen unterstützt werden. Die Ehrenamtlichen des Vereins tragen maßgeblich dazu bei, dass niedrigschwellige, verlässliche Lern- und Begegnungsräume entstehen. Sie vermitteln Sprache, Alltagswissen und gesellschaftliche Orientierung – und schaffen gleichzeitig eine Atmosphäre auf Augenhöhe. Die Besonderheit: Die Sprachcafés werden nicht nur für, sondern vor allem mit den Teilnehmenden gestaltet. Durch die Ermutigung und Begleitung der Ehrenamtlichen entwickeln die Teilnehmenden eigene Ideen und setzen diese selbstständig um – etwa das jährlich in der Weihnachtszeit stattfindende Märchencafé „Märchen aus aller Welt“ sowie regelmäßige gemeinsame Wanderungen oder Ausflüge in der Region. Aus anfänglicher Unterstützung wächst eigenständiges Engagement. Teilnehmende, die zunächst zurückhaltend waren, übernehmen Verantwortung, organisieren sich und bringen ihre kulturellen Hintergründe aktiv ein. Damit geht das Projekt über klassische Integrationsangebote hinaus: Es entwickelt aus ehrenamtlicher Begleitung echte Mitgestaltung - und sogar Freundschaften.