Jetzt abstimmen für das Publikumsvoting
Hier vergebt ihr eure Stimme für den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises. Knapp 500 Projekte aus ganz Deutschland stellen sich vor, und jedes von ihnen wurde bereits von einem Engagementpreis ausgezeichnet. Schaut euch um, entdeckt, was Menschen in ihrer Nachbarschaft, ihrem Verein oder ihrer Stadt bewegen, und gebt dem Projekt eure Stimme, das euch überzeugt. Das Projekt mit den meisten Stimmen erhält den Publikumspreis mit 10.000 Euro und einem professionellen Imagefilm, auch die Plätze zwei und drei werden mit 7.500 und 5.000 Euro ausgezeichnet. Abstimmen könnt ihr bis zum 29 Oktober 17:59 Uhr.
Mehr zum Publikumspreis und zum Ablauf der Abstimmung
Mehrgenerationenhaus Kuchengartenstraße
- Ansprechpartner:in: Anna-Sophie Fritsche
- Organisation: Känguru Kindertagesstätten Leipzig gGmbH
- Themen: Inklusion, Soziales, Wohnen und Nachbarschaft
- Zielgruppen: ältere Menschen, Kinder und Jugendliche, Menschen mit Behinderungen
- Ort: Leipzig
Eine soziale Gemeinschaft grenzt nicht aus – sie lädt ein und umfasst alle. Genau das erleben wir jeden Tag, wenn Kinder und Hospizbewohner*innen gemeinsam lachen, feiern und Zeit miteinander verbringen. Dort, wo Lebensanfang und Lebensende aufeinandertreffen, wird spürbar, wie viel Menschlichkeit, Lebensfreude und Verbundenheit entstehen können, wenn jeder Mensch dazugehören darf.
Die Känguru Kita Kuchengartenstraße in Leipzig vereint etwas, das es in Deutschland so kein zweites Mal gibt: Unter einem Dach begegnen sich Kinder und Menschen im Hospiz. Hier treffen Lebensanfang und Lebensende aufeinander – und schaffen jeden Tag Momente voller Menschlichkeit, Nähe und gegenseitiger Bereicherung. Regelmäßig finden gemeinsame Bewohner*innencafés statt. Auch Feste wie Sommerfest, Weihnachtsmarkt, Fasching oder Halloween werden gemeinsam gefeiert. So entstehen Begegnungen, die Generationen verbinden und Einsamkeit entgegenwirken. Viele Kinder wachsen heute ohne enge Beziehungen zu Großeltern auf. Gleichzeitig wünschen sich viele ältere und schwerkranke Menschen mehr Nähe und Gemeinschaft. Hier entstehen wertvolle Verbindungen, die oft wie ein „Oma- oder Opaersatz“ wirken. Die Kinder erfahren Geborgenheit und Aufmerksamkeit, die Bewohner*innen erleben Lebensfreude, Wertschätzung und das Gefühl, weiterhin Teil des Lebens zu sein. Aktuell wird ein barrierefreier Mehrgenerationengarten aufgebaut. Geplant sind eine Garten-AG, Hochbeete, ein Gewächshaus, Miethühner und regelmäßige Besuche von Therapiealpakas. Diese Angebote fördern Teilhabe, Naturerlebnisse und generationsübergreifende Begegnungen. Das Engagement zeigt, wie gelebte Inklusion, Mitgefühl und Gemeinschaft Menschen jeden Alters verbinden und bereichern können.