Jetzt abstimmen für das Publikumsvoting
Hier vergebt ihr eure Stimme für den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises. Knapp 500 Projekte aus ganz Deutschland stellen sich vor, und jedes von ihnen wurde bereits von einem Engagementpreis ausgezeichnet. Schaut euch um, entdeckt, was Menschen in ihrer Nachbarschaft, ihrem Verein oder ihrer Stadt bewegen, und gebt dem Projekt eure Stimme, das euch überzeugt. Das Projekt mit den meisten Stimmen erhält den Publikumspreis mit 10.000 Euro und einem professionellen Imagefilm, auch die Plätze zwei und drei werden mit 7.500 und 5.000 Euro ausgezeichnet. Abstimmen könnt ihr bis zum 29 Oktober 17:59 Uhr.
Mehr zum Publikumspreis und zum Ablauf der Abstimmung
Nordstadtliga Dortmund
- Ansprechpartner:in: Mirza Demirović
- Organisation: Nordstadtliga Dortmund
- Themen: Bildung, Demokratie und Partizipation, Engagement für Engagement, Geschlechtergerechtigkeit, Gesundheit, Integration und Diskriminierung, Kultur und Musik, Bürger- und Menschenrechte, Kirche und Religion, Soziales, Sport und Bewegung, Wohnen und Nachbarschaft
- Zielgruppen: Kinder und Jugendliche, Menschen mit Migrationshintergrund, finanziell oder sozial schlechter gestellte Menschen, Frauen, Männer
- Ort: Dortmund
Nordstadtliga ist viel mehr als das Spiel an sich: Nordstadtliga ist ein Gefühl. Nordstadtliga ist ein Ort, wo man sich nicht schämen muss. Nordstadtliga ist ein Safespace. Nordstadtliga ist Hoffnung. Natürlich geht es hier um Fußball. Aber der Fußball vermittelt den jungen Menschen wichtige Werte: Respekt, Fairness, Vertrauen, Unterstützung!
Der Straßenfußball ist unser Mittel zum Zweck. Im Kern geht es um die gezielte Förderung von Kindern und Jugendlichen in einem von Armut, Superdiversität sowie sozialer wie kultureller Ausgrenzung gezeichneten Quartieren. Dazu gibt es vier Projektlinien: 1. In einer selbstorganisierten Straßenliga lernen die Teilnehmer*innen grundlegende demokratische und gesellschaftliche Regeln umzusetzen. HiSie er stehen Selbstorganisation, das Einhalten von Respekt und ein solidarischer Umgang untereinander im Mittelpunkt. Ein eigener Respektpokal setzt Anreize und im LIgarat lernen die Teilnehmer*innen Teilhabe und demokratische Grundlagen wie das Aushandeln von Kompromissen kennen 2. Die NSL arbeitet aufsuchend in den Quartieren. Wir gehen zu den Spiel- und Bolzplätzen, Hinterhöfen und Parks und erreichen so Jugendliche, die andere längst aufgegeben haben. Dies sind z. B. neu angekommene Jugendliche aus Bürgerkriegsregionen oder auch Schulabstinenzler. Sie bekommen so (wieder) Zugang zu sozialen Diensten 3. Mit einem eigenen Mädchenprojekt bieten wir einen Safe Space für diese mehrfach diskriminierte Gruppe. Hier entsteht Selbstbewusstsein und gelebte Emanzipation durch eine enge sozialarbeiterische Begleitung. Zunächst spielten die Mädchen im geschützten Raum. Derweil sind gemischte Mannschaften allgemein akzeptiert. 4. Wir kooperieren mit allen Grundschulen und schaffen so lokale Bildungslandschaften für die Schüler*innen zwischen Schule und Sozialer Arbeit im Nachmittagsbetrieb.