Battal Yali (Gründer kolibri. Initiative & Co-Initiator von #männergegengewalt)

Battal Yali (Gründer kolibri. Initiative & Co-Initiator von #männergegengewalt)
Foto: Lukas Stratmann
  • Ansprechpartner:in:  Battal Yali
  • Organisation:  Battal Yali
  • Themen:  Bildung, Demokratie und Partizipation, Geschlechtergerechtigkeit, Bürger- und Menschenrechte, Soziales
  • Zielgruppen:  Frauen, Männer, LGBTQI+, Sonstige, Kinder und Jugendliche
  • Ort:  Filderstadt
Nominiert von: Movers of Tomorrow Award

„Ich habe mir versprochen: Ich kämpfe, bis kein Kind, keine Frau, kein Mensch mehr das erleben muss, was ich über 20 Jahre erlebt habe. Ich mache meinen Schmerz öffentlich, weil ich überzeugt bin: Jede Stimme hat Macht. Häusliche Gewalt ist der stille Krieg in unserer Gesellschaft - und ich werde nicht schweigen."

Battal Yali

BATTAL Yali setzt sich dafür ein, Deutschland sicherer für Menschen zu machen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind. Er wuchs über zwei Jahrzehnte gemeinsam mit seiner Mutter Ayten in einem von häuslicher Gewalt geprägten Haushalt auf. Heute spricht er öffentlich über seine Geschichte, sein Trauma und seinen Weg - weil häusliche Gewalt in Deutschland noch immer Millionen Menschen betrifft und häufig im Verborgenen bleibt. Sein Engagement umfasst Reden auf Demonstrationen, feministische Bildungsarbeit, Seminare und Workshops für junge Menschen, die Organisation von Demonstrationen und Veranstaltungen sowie Musik als Mittel der politischen Bildungs- und Erinnerungsarbeit. Er ist Gründer (mit seiner Mutter) der Gewaltschutzinitiative kolibri., Initiator der #männergegengewalt und schreibt an seiner Autobiografie über das Überleben. Zwei Themen liegen ihm dabei besonders am Herzen: die männliche Verantwortung bei häuslicher Gewalt - denn solange das als Frauenthema abgetan wird, ändert sich nichts - und die Kinder aus diesen Haushalten, die den Teufelskreis sonst weitertragen. 2026 sammelte er, gemeinsam mit Kristina Lunz, Ricarda Lang und Düzen Tekkal, über 336.000 Unterschriften gegen sexualisierte Gewalt und übergab die Petition, mit ihnen, am 24. Juni am Bundestag. Er initiierte eine Solidaritätsliste mit 187 namhaften Männern. Dass er das gemeinsam mit seiner Mutter Ayten tut - als Mutter-Sohn-Duo - macht sein Engagement zu etwas, das es in Deutschland so nicht gibt.

Nominiert für den
Deutschen Engagementpreis
2026