Max Schneller
- Ansprechpartner:in: Max Schneller
- Organisation: maximal.demokratisch
- Themen: Demokratie und Partizipation, Geschlechtergerechtigkeit, Integration und Diskriminierung, Bürger- und Menschenrechte
- Zielgruppen: Kinder und Jugendliche, Menschen mit Migrationshintergrund, Frauen, Männer, LGBTQI+
- Ort: Merseburg
Kämpft für diese Demokratie, sonst kämpft sie bald nicht mehr für euch.
Max Schneller engagiert sich seit mehr als einem Jahr öffentlichwirksam für den Erhalt unserer Demokratie in Sachsen-Anhalt. Er lebt in einer Region, die zunehmend zum Hotspot der extremen Rechten wird (Schnellroda = Götz Kubitschek, Schkopau = Identitäre Bewegung). Am 21. April 2025 hat er mit 16-Jahren all seinen Mut zusammengenommen und der örtlichen Querdenken-Demo eine andere Meinung geliefert - pro-demokratisch. Max stand dort allein. Er hat dies getan, weil dortige Teilnehmer mittlerweile offen den Holocaust infrage stellten. Für Max war klar: Demokratie leben und verteidigen heißt auch, sich gegen solch ein Gedankengut aktiv einzusetzen. Dies tat er damit. Die Folge? Morddrohungen, Beleidigungen - bis hin, dass er für eine Zeit nicht zu Hause schlafen konnte. Im Februar 2026 gab es erneut die Bedrohungslage, dass nachts bei Max geklingelt wurde und nach weiteren Vorfällen auch eine Person vor dem Haus stand. Am selben Abend hat sich sogar die Innenministerin von Sachsen-Anhalt eingeschaltet. Polizei und Staatsschutz sind seitdem Bekannte geworden, weil es dann doch notwendig war, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Max will sich davon aber nicht entmutigen lassen. Mit Margot Friedländer hat er eine der größten Vorbilder für sich entdeckt. Ihre Worte sind sein Antrieb. In seinem Engagement spricht Max vor allem die Zielgruppe 22-46 Jahre an - und oftmals männliche Person. Das ist gerade wichtig, weil junge Männer öfter zu Extremismus neigen. Max ist oft an Schulen/Demos.