Jetzt abstimmen für das Publikumsvoting

Hier vergebt ihr eure Stimme für den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises. Knapp 500 Projekte aus ganz Deutschland stellen sich vor, und jedes von ihnen wurde bereits von einem Engagementpreis ausgezeichnet. Schaut euch um, entdeckt, was Menschen in ihrer Nachbarschaft, ihrem Verein oder ihrer Stadt bewegen, und gebt dem Projekt eure Stimme, das euch überzeugt. Das Projekt mit den meisten Stimmen erhält den Publikumspreis mit 10.000 Euro und einem professionellen Imagefilm, auch die Plätze zwei und drei werden mit 7.500 und 5.000 Euro ausgezeichnet. Abstimmen könnt ihr bis zum 29 Oktober 17:59 Uhr. 

Mehr zum Publikumspreis und zum Ablauf der Abstimmung

Suraj Mailitafi

Suraj Mailitafi
Foto: privat
  • Ansprechpartner:in:  Suraj  Mailitafi
  • Organisation:  Suraj Mailitafi
  • Themen:  Bildung, Demokratie und Partizipation, Integration und Diskriminierung, Bürger- und Menschenrechte
  • Zielgruppen:  ältere Menschen, Kinder und Jugendliche, Menschen mit Migrationshintergrund, Frauen, Männer
  • Ort:  Bersenbrück
Nominiert von: Movers of Tomorrow Award

Ich glaube an eine Gesellschaft, in der die Schönheit in unseren Differenzen gesehen wird – und in der alle Menschen die gleichen Rechte, die gleiche Sicherheit und die gleichen Chancen haben.

Suraj Mailitafi

Suraj Mailitafi setzt sich für eine Gesellschaft ein, in der die Schönheit in den Differenzen gesehen wird. Sein Engagement verbindet Chancengerechtigkeit, Demokratie und Antirassismus – auf der Straße, in Schulen und Vereinen, in der Kommunalpolitik und auf Social Media. Mit neun Jahren kam er als Analphabet aus Ghana nach Deutschland. Die Erfahrung, nicht mit den gleichen Chancen ins Leben zu starten, prägt sein Engagement bis heute. Er setzt sich dafür ein, dass Herkunft, Hautfarbe oder soziale Voraussetzungen nicht über die Zukunft eines Menschen entscheiden. Als jüngstes Mitglied im Stadt- und Samtgemeinderat Bersenbrück lernte er, wie wertvoll Demokratie ist und dass sie nur durch Beteiligung und Haltung geschützt werden kann. Nach den Protesten gegen das rechtsextreme Treffen in Potsdam begann er, auf Social Media über Rassismus und Demokratie aufzuklären. Seine erste Rede hielt er bei einer Demonstration im ländlichen Bersenbrück, wo er als Schwarzer Muslim über seine Erfahrungen in Deutschland sprach. Die Resonanz bestärkte ihn darin, noch mehr Menschen in den Sozialen Medien zu erreichen. Als Sprecher der Initiative „Gerechtigkeit für Lorenz“ mobilisiert er Menschen, schafft Öffentlichkeit und begleitet die Familie auf ihrem Weg zu Gerechtigkeit. Sein Ziel ist eine solidarische Gesellschaft der Vielen – mit gleichen Rechten, gleicher Sicherheit und echten Chancen für alle.

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Nominiert für den
Deutschen Engagementpreis
2026