Anna-Lena von Hodenberg

Anna-Lena von Hodenberg
Foto: HateAid
  • Ansprechpartner:in:  Désirée Mendonca
  • Organisation:  HateAid gGmbH
  • Themen:  Demokratie und Partizipation, Engagement für Engagement, Bürger- und Menschenrechte
  • Zielgruppen:  Ältere Menschen, Kinder und Jugendliche, hilfe- oder pflegebedürftige Menschen, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Behinderungen, finanziell oder sozial schlechter gestellte Menschen, Frauen, Männer, LGBTQI+, Sonstige
  • Ort:  Berlin
Nominiert von: GOLDENE BILD der FRAU

„Die Zukunft der Demokratie wird Online entschieden. Und wenn wir so weitermachen, dann wird sie verlieren. Mit Hass und Desinformation wird Stimmung gemacht, wird polarisiert, wird versucht, Politik zu beeinflussen, um den Hass in die Parlamente zu tragen. Vor allem rechtsextreme Gruppen und andere Demokratiefeinde hetzen derzeit gezielt auch im Netz. Deswegen müssen wir jetzt handeln und Menschenrechte konsequent durchsetzen."

Désirée Mendonca

HateAid ist die erste und bislang einzige bundesweite Beratungsstelle, die Betroffene von digitaler Gewalt konsequent unterstützt – juristisch, emotional und politisch. Als Menschenrechtsorganisation engagiert sich HateAid für einen digitalen Raum, in dem Meinungsfreiheit geschützt und nicht durch Hass und Hetze untergraben wird. Dafür, dass Menschen hier Platz einnehmen, sich beteiligen und teilhaben können. Und das ohne Angst vor Bedrohung, Einschüchterung oder Sexualisierung. Konkret bietet HateAid individuelle Beratung in Akutsituationen sowie in ausgewählten Fällen Prozesskostenfinanzierung für Menschen, die digitale Gewalt erfahren. Die Organisation begleitet jährlich Tausende Betroffene Privatpersonen, darunter politisch Engagierte, Aktivist*innen und Journalist*innen. Darüber hinaus setzt sich HateAid für rechtliche Rahmenbedingungen ein: in Form strategischer Klagen, der Rechtsweiterbildung, etwa durch Grundsatzprozesse und durch politische Arbeit auf Bundes- und EU-Ebene. Das Ziel: Plattformen stärker in die Verantwortung zu nehmen, so dass Nutzer*innenrechte konsequent durchgesetzt werden. Besonders ist: HateAid verbindet professionelle Beratung mit politischem Impact. Die Organisation kommuniziert öffentlichkeitswirksam zu ihren Grundsatzprozessen wie dem “Twitter Trial” oder dem Verfahren “Renate Künast vs. Meta”. So wird das Thema digitale Gewalt für die breite Öffentlichkeit verständlich gemacht, Betroffenen Mut gegeben und politischer Druck für strukturelle Veränderungen aufgebaut. Regelmäßig veröffentlicht die Organisation Lageanalysen, betreibt Aufklärung und arbeitet mit Partnern wie ZIT, ZAC NRW, dem BKA und der Generalstaatsanwaltschaft München zusammen.

Nominiert für den
Deutschen Engagementpreis
2025