Irrsinnig Menschlich e.V.

Irrsinnig Menschlich e.V.
Foto: Irrsinnig Menschlich
  • Ansprechpartner:in:  Caroline Lyle
  • Organisation:  Irrsinnig Menschlich e.V.
  • Themen:  Bildung, Gesundheit, Integration und Diskriminierung
  • Zielgruppen:  Kinder und Jugendliche
  • Ort:  Leipzig

"Ich weiß jetzt, wen ich ansprechen kann, wenn ich seelische Probleme habe, und weiß jetzt, dass es wichtig ist, mit jemandem zu reden über die Probleme, die man hat." Schüler, 13 Jahre, Gymnasium Englisches Institut Heidelberg (2024) "Wir bauen Brücken zwischen Menschen mit Krisenerfahrung und jungen Menschen in Schulen und Hochschulen. Diese Begegnungen verändern Haltungen, fördern Verständnis und schaffen Gemeinschaft weit über die Schultage und Studiforen hinaus.“ Caroline Lyle, GF

Caroline Lyle

Psychische Gesundheit ist für viele junge Menschen noch immer ein Tabuthema – besonders in Schule, Ausbildung und Studium. Irrsinnig Menschlich e.V. (kurz: IRR) setzt seit 25 Jahren genau hier an: Der Verein bringt psychische Krisen zur Sprache, begegnet dem Stigma mit Information, Aufklärung und echtem Kontakt – und stärkt so junge Menschen im Umgang mit seelischer Belastung. IRR entwickelt niedrigschwellige primärpräventive Programme zur Förderung psychischer Gesundheit und verbreitet sie bundesweit gemeinsam mit regionalen Partnerorganisationen u. ca. 1000 Ehrenamtlichen. IRR ist sektorenübergreifend in Bildung und Gesundheit tätig und vernetzt Schulen, Hochschulen, Kommunen und Fachstellen. Psychische Erkrankungen entstehen meist in Kindheit und Jugend, werden aber häufig spät erkannt. Ziel von Irrsinnig Menschlich ist es, jungen Menschen frühzeitig zu helfen, ihre Not zu erkennen, sich nicht zu verstecken und Unterstützung anzunehmen. Damit greift IRR eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen auf, die in Schule, Ausbildung und Studium noch immer kaum Platz findet, Familien überfordert sowie persönliches Leid und immense gesellschaftliche Kosten verursacht. IRR setzt an der zentralen Hürde für bessere psychische Gesundheit an: dem Stigma. Der wirksamste Weg, es zu überwinden, ist die Kombination aus Wissen, Aufklärung und persönlichem Kontakt zu Menschen mit Krisenerfahrung. Das ist der strategische Erfolgsfaktor der evaluierten Programme. Zielgruppen: junge Menschen von 8 bis 25 Jahren sowie ihre Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter*innen und weitere Fachkräfte. Programme für Grundschulen, weiterführende Schulen, Berufsschulen, Hochschulen, Kommunen, Jugendarbeit. Sie stärken junge Menschen im Umgang mit psychischen Krisen und im Hilfesuchverhalten.

Nominiert für den
Deutschen Engagementpreis
2025