Arbeitskreis "Koloniale Kontinuitäten" Oldenburg

Arbeitskreis "Koloniale Kontinuitäten" Oldenburg
Foto: AK Koloniale Kontinuiäten Oldenburg
  • Ansprechpartner:in:  Katharina Hoffmann
  • Organisation:  Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg
  • Themen:  Bildung, Demokratie und Partizipation, Engagement für Engagement, Europa und Internationales, Geschlechtergerechtigkeit, Gesundheit, Integration und Diskriminierung, Inklusion, Kultur und Musik, Bürger- und Menschenrechte, Kirche und Religion, Soziales, Tierschutz, Umwelt- und Naturschutz
  • Zielgruppen:  Ältere Menschen, Menschen mit Migrationshintergrund, finanziell oder sozial schlechter gestellte Menschen, Frauen, Männer, LGBTQI+
  • Ort:  Oldenburg

Wir möchten begreifen, wie Ungerechtigkeiten in der Vergangenheit heute noch wirken. Wir fragen danach, was getan werden kann, um eine gerechtere Gegenwart und Zukunft zu schaffen.

Katharina Hoffmann

Der Arbeitskreis „Koloniale Kontinuitäten Oldenburg" ist ein freier Zusammenschluss aus unterschiedlichen Organisationen, Verbänden, Vereinen, Initiativen und Einzelpersonen. Wir haben das Ziel, mit unterschiedlichen Mitteln die koloniale Vergangenheit, die Verwobenheit von Kolonialismus und Rassismus sowie die Kontinuitäten des Kolonialismus bis in die Gegenwart in Oldenburg offenzulegen, aufzuarbeiten und kritisch zu reflektieren. Dabei versuchen wir die Formate unterschiedlich zu entwickeln, um verschiedene Zielgruppen anzusprechen. Kooperationen unterstützen uns dabei. Entscheidend ist dabei ein integrativer Ansatz in der Zusammenarbeit. Die Zielsetzung dabei ist eine streitbare Weiterentwicklung auf Konzeptions- und Handlungsebene. Akteur:innen aus Wissenschaft, Kultur und Zivilgesellschaft kommen dabei miteinander ins Gespräch. Innovativ ist die Zusammenarbeit mit dem Kino cine k, welche es ermöglicht, dass wir bei den Veranstaltungen unkompliziert auch international einladen können. Durch digitale Zuschaltungen werden Kommentare & Beiträge ermöglicht, die sonst schwierig realisierbar wären. So können bei Veranstaltung mehrere Perspektiven aufzeigen, Menschen aus früheren Kolonien zu Wort kommen lassen. Neben Lesungen, Vorträgen und künstlerischen Beiträgen steht besonders das Format Film im Zentrum. Dies ermöglicht vielen einen Zugang zum Themenkomplex, erleichtert Diskussionen und Reflexionen. Unterstützend sind dabei kurze Einführungen und auch Kommentare von Personen, Expert:innen oder engagierte Bürger:innen zum Film. Die Angebote finden regelmäßig unter verschiedenen Schwerpunktsetzungen und mit verschiedenen Akteur:innen statt.

Nominiert für den
Deutschen Engagementpreis
2025