Marco Schnyder

Marco Schnyder
Foto: Marco Schnyder
  • Ansprechpartner:in:  Marco Schnyder
  • Organisation:  SC-Hainberg 1980 e.V.
  • Themen:  Bildung, Demokratie und Partizipation, Gesundheit, Integration und Diskriminierung, Inklusion, Bürger- und Menschenrechte, Soziales, Sport und Bewegung, Wohnen und Nachbarschaft
  • Zielgruppen:  Ältere Menschen, Kinder und Jugendliche, hilfe- oder pflegebedürftige Menschen, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Behinderungen, finanziell oder sozial schlechter gestellte Menschen, Frauen, Männer, LGBTQI+, Sonstige
  • Ort:  Göttingen

Einfach mal machen!

Marco Schnyder

Einfach mal machen! Diese Projekte begannen mit der Thematik, dass aus einem Fußgänger ein Rollstuhlfahrer wurde. Solch ein Rollstuhl wird üblicherweise dem Patienten vom Sanitätshaus hingestellt ohne jegliches Fahrtraining. Daraufhin ging der neue Rollstuhlfahrer auf die Suche nach einem Fahrtraining und musste feststellen, dass es so etwas in einem Umkreis von mindestens 150 km nicht gibt. Und so hieß es "selber machen oder einfach mal machen". Es wurde der SC-Hainberg 1980 e.V. angesprochen, ob so ein Projekt "Rollstuhltraining" unter dem Dach des Vereins möglich wäre und der Verein war begeistert. Mittlerweile werden rein ehrenamtlich 150 bis 200 Menschen jährlich im Rollstuhlfahren geschult. Das sind einerseits Menschen die auf einen Rollstuhl angewiesen sind aber noch keinen eigenen Rollstuhl haben oder Menschen die neu einen Rollstuhl haben und damit fahren lernen möchten. Andererseits sind es Fachgruppen, wie Pflegeschüler, Ergotherapieschüler, die zukünftig in der Hilfsmittelversorgung beteiligt sind und durch das eigene Erleben eines RolliTrainings fachlich besser vorbereitet werden. Aus diesem Projekt entstand das Projekt "Barriere Scouts Göttingen". Mittlerweile besuchen die Barriere Scouts Göttingen kleine Geschäfte bis große Einrichtungen, wie die Uni Göttingen und geben qualifizierte Tipps und Ideen, wie diese Orte barrierefreier gestaltet werden können. Wiederum aus diesem Projekt entstand das Projekt StadtRAMPE - StattTREPPE. Es werden Klapprampen / Rollstuhlrampen verschenkt, um eine Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderung zu schaffen. Jeder Ort mit einer Klapprampe bekommt einen Aufkleber "Wir haben eine Rampe" und eine Funkklingel. Mittlerweile konnten 93 Rampen verschenkt werden. Stand: 25.06.25

Nominiert für den
Deutschen Engagementpreis
2025