Olaf Jessen

Olaf Jessen
Foto: Boxschool
  • Ansprechpartner:in:  Träger des Bundesver Olaf Jessen
  • Organisation:  Boxschool e.V. - Verein für Gewaltprävention
  • Themen:  Integration und Diskriminierung, Soziales, Gesundheit, Inklusion, Sport und Bewegung
  • Zielgruppen:  Kinder und Jugendliche, Menschen mit Migrationshintergrund, finanziell oder sozial schlechter gestellte Menschen, Frauen, Männer
  • Ort:  Hamburg
Nominiert von: VereinsHHero

Hinschauen und nicht wegschauen.... Cool kommt weiter!

Olaf Jessen

Der Verein Boxschool e.V. nutzt im Rahmen von pädagogisch aufbereiteten Boxkursen die Sportart Boxen als Zugang und Medium, um speziell bei gewaltauffälligen Kindern und Jugendlichen, aber auch denjenigen die aus anderen Gründen im Abseits stehen, verschiedenste soziale Kompetenzen auszubauen und zu stärken. Zu den Zielen der Trainings zählen u.a. die Einhaltung von Regeln, die Entwicklung von Fokus und Disziplin, aber auch Rücksichtnahme und Fairness und dass gegenseitige unterstützen. Die Kinder und Jugendlichen sollen in ihrer konstruktiven Selbstwirksamkeit gestärkt und das soziale Miteinander gefördert werden. Als Boxtrainer bekommt man häufig einen Zugang zu Kindern und Jugendlichen, die viele andere Erwachsene nicht mehr respektieren oder ernst nehmen. Boxen ist vor allem für viele schon durch Gewalttaten auffällig gewordenen Kinder und Jugendliche zunächst einmal cool und schafft einen ersten Zugang. Durch ein niedrigschwelliges Angebot, verbindliche Regeln und eine klare Ansprache des Trainers werden auch Kinder und Jugendliche erreicht, denen der normale Schulalltag nicht mehr störungsfrei gelingt. Boxen ist in allen Kulturen angesehen. Die Herkunft, Hautfarbe und Religion spielen ebenso wenig eine Rolle, wie das Geschlecht oder Gewicht. Beim Boxen sind alle gleich. Aktuell finden an 30 Hamburger Schulen 47 wöchentlich stattfindende pädagogische Boxkurse statt. Zudem finden mehrfach jährlich Trainings innerhalb von Projektwochen zum Thema Gewaltprävention, aber auch Selbststärkung und Team-Building statt.

Nominiert für den
Deutschen Engagementpreis
2025