Augsburger Volkshochschule: Lust auf Bewegung - Weil es gemeinsam mehr Freude macht
- Ansprechpartner:in: Sabrina Pourat
- Organisation: Augsburger Volkshochschule – Augsburger Akademie e. V.
- Themen: Bildung, Gesundheit, Inklusion, Soziales, Sport und Bewegung
- Zielgruppen: ältere Menschen, hilfe- oder pflegebedürftige Menschen
- Ort: Augsburg
"Wie wichtig Bewegung ist, erfahren wir jeden Tag – und auch wie psychisches Befinden und Bewegung sich wechselseitig beeinflussen. Bewegung in der Gruppe bringt dann nochmals die soziale Komponente dazu. Wir sehen immer wieder wie wertvoll Gruppenangebote sind, vor allem wenn es nicht nur darum geht, dass Teilnehmer*innen konsumieren, sondern sich selbstwirksam erleben und aus der Passivität herauskommen." - Angelika Daser, Sozialdienst Sparkassen-Altenheim
„Lust auf Bewegung – Weil es gemeinsam mehr Freude macht“ ist ein Projekt der Augsburger Volkshochschule, das ältere Menschen durch regelmäßige Bewegungsangebote in Senioreneinrichtungen und betreuten Wohnformen erreicht. Die Teilnehmenden trainieren Mobilität, Kraft, Koordination und geistige Fitness und stärken damit ihre Selbstständigkeit und Lebensqualität im Alter. Gleichzeitig reagiert das Projekt auf eine zentrale gesellschaftliche Herausforderung: Einsamkeit und soziale Isolation älterer Menschen. Viele Teilnehmende haben nur wenige soziale Kontakte oder nehmen bestehende Freizeit- und Bildungsangebote nicht wahr. „Lust auf Bewegung“ bringt die Angebote deshalb direkt in ihr Lebensumfeld und ermöglicht unkomplizierte Teilhabe. Das Besondere am Projekt ist die Verbindung von Bewegung, Begegnung und sozialer Teilhabe. Die gemeinsamen Aktivitäten fördern nicht nur die Gesundheit, sondern schaffen Räume für Austausch, Gemeinschaft und neue Beziehungen. Bewegung wird dabei zu einem verbindenden Element, das Menschen unabhängig von Herkunft, Sprache, Bildung oder körperlichen Voraussetzungen zusammenführt. Durch die regelmäßigen Treffen entstehen Vertrauen, Zugehörigkeit und gegenseitige Unterstützung. Das Projekt stärkt damit sowohl die individuelle Lebensqualität als auch den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Es zeigt, wie niedrigschwellige Bildungs- und Bewegungsangebote Gemeinschaft fördern, Isolation entgegenwirken und gesellschaftliche Teilhabe bis ins hohe Alter er