Christine Kolesinski, Gründerin der Selbsthilfegruppe "21 mehr Farbe im Leben"

Christine Kolesinski, Gründerin der Selbsthilfegruppe "21 mehr Farbe im Leben"
  • Ansprechpartner:in:  Christine Kolesinski
  • Organisation:  Christine Kolesinski Selbsthilfegruppe "21 mehr Farbe im Leben"
  • Themen:  Bildung, Demokratie und Partizipation, Engagement für Engagement, Gesundheit, Integration und Diskriminierung, Inklusion, Bürger- und Menschenrechte, Soziales
  • Zielgruppen:  Kinder und Jugendliche, hilfe- oder pflegebedürftige Menschen, Menschen mit Behinderungen
  • Ort:  Nürnberg
Nominiert von: EhrenWert

"Aus Angst wird Mut, aus Unsicherheit wird Stärke - wenn ein Raum für Begegnung und Austausch geschaffen wird, können wir gemeinsam die Welt für unsere Kinder verändern. Inklusion ist MÖGLICH! Glaubt daran - werdet SICHTBAR!"

Christine Kolesinski

Christine Kolesinski engagiert sich seit vielen Jahren mit aussergewöhnlichem Einsatz für Familien von Kindern mit Trisomie 21. Aus eigener Betroffenheit heraus hat sie starke Netzwerke aufgebaut, die Familien in Nürnberg, Bayern und bundesweit miteinander verbinden. Die Initiative „21 mehr Farbe im Leben“ vernetzt im Raum Nürnberg inwischen über 100 Familien, die Regionalgruppe „Verknüpfung Nordbayern“ rund 150 Familien. Mit Familientreffen, Elternseminaren und Austausch-Gruppen schafft sie Räume für Begegnung und der gegenseitigen Unterstützung und wertvollen Erfahrungsaustausch. Ein weiterer Meilenstein ihres Engagements entstand durch ihren Fachartikel "Erik und sein Rucksack - im Gepäck DD" im Jahr 2025. Dieser führte zur Gründung einer bundesweiten Selbsthilfegruppe für Familien mit Kindern, die sowohl Trisomie 21 als auch Diabetes Typ 1 haben - ein bislang fehlendes Angebot für eine seltene Doppelbetroffenheit. Darüber hinaus setzt sich Christine Kolesinski aktiv für eine inklusive Gesellschaft ein. Sie sucht den Dialog mit Politik, Medien und Institutionen, macht auf die Lebensrealität von Familien mit Behinderung aufmerksam. Sie treibt Teilhabe, Chancengleichheit und Sichtbarkeit voran. Mit ihrem Engagement baut sie Vorurteile ab, stärkt Familien, baut Brücken und schafft nachhaltige Strukturen, die weit über die Region hinaus wirken. So trägt sie dazu bei, dass Inklusion nicht nur gefordert, sondern im Alltag gelebt wird.

Nominiert für den
Deutschen Engagementpreis
2026