Hacke-Club Störmede
- Ansprechpartner:in: Werner Dreier
- Organisation: Hacke-Club Störmede
- Themen: Umwelt- und Naturschutz, Wohnen und Nachbarschaft, Soziales, Sonstiges, Integration und Diskriminierung
- Zielgruppen: Menschen mit Migrationshintergrund, Sonstige
- Ort: Geseke
Bei Problemen im Dorf nicht verzagen, den Hacke-Club fragen. Der Hacke-Club sorgt bei Problemen schnell und unkompliziert für Abhilfe. Der Hacke-Club, die Heinzelmännchen von Störmede. Der Hacke-Club, eine unverzichtbare Voraussetzung für ein gutes Miteinander und eine lebenswerte Zukunft. Der Hacke-Club, die Problemlöser im Dorf.
Der Hacke-Club Störmede, bestehend aus einer Rentnergruppe, wurde nach der Eröffnung des neugestalteten Dorfzentrums „Grüne Mitte – ein alter Dorfkern lebt auf“ im Jahr 2004 ins Leben gerufen. In den Folgejahren hat die Dorfgemeinschaft unter der Regie des Kulturrings mehrere Plätze im Dorf entsiegelt, zahlreiche Anlagen und Grünflächen neu gestaltet und dorfgerecht bepflanzt. Die Frage nach der nachhaltigen Pflege der neugestalteten Flächen wurde gestellt. Denn man wollte den städtischen Bauhof nicht zusätzlich belasten. Eine neue Projektidee war geboren. Der Hacke-Club wurde gegründet. Von der Stadt wurde der Hacke-Club versichert und mit entsprechenden Geräten ausgestattet. Nach Absprache und sehr guter Zusammenarbeit mit dem Bauhof der Stadt Geseke haben wir dann die Pflege der Anlagen im Dorf übernommen. Seither treffen sich die rüstigen Rentner wöchentlich zum Rasen mähen, Hecke schneiden (ca. 800 Meter Hecke), Bäume pflegen, Ruhebänke streichen, reparieren und neu aufstellen, Zäune pflegen, Blumenbeete gießen, zur gemeinsamen Arbeit mit Migranten im Integrationsgarten, usw. Außerdem baut der Hacke-Club mit viel Herzblut jährlich die menschengroße Krippe im Klosterhof auf, sorgt für weihnachtliche Dekoration im Dorf und baut alle zwei Jahre den Weihnachtsmarkt im Klosterhof auf und wieder ab. Die Arbeit des Hacke-Clubs ist weit über die Grenzen unserer Region bekannt. Der WDR in der Lokalzeit, SAT1 NRW und der WDR 4 Hörfunk berichteten über unsere Arbeit.