Jugendfeuerwehr Leeseringen - Stoppelprojekt

Jugendfeuerwehr Leeseringen - Stoppelprojekt
Foto: Karen Focke-Hecht
  • Ansprechpartner:in:  Dr. Karen Focke-Hecht
  • Organisation:  Jugendfeuerwehr Leeseringen
  • Themen:  Engagement für Engagement, Unfall- und Rettungswesen, Soziales, Umwelt- und Naturschutz
  • Zielgruppen:  Kinder und Jugendliche, finanziell oder sozial schlechter gestellte Menschen
  • Ort:  Estorf/Weser

Wir haben einfach angefangen! 20 Tonnen Obst und Gemüse später sind wir einfach nur happy und glücklich über diesen Erfolg. Also, Ärmel hoch, Gummistiefel an und raus auf die Felder!

Karen Focke-Hecht

Gummistiefel an, Handschuhe über, Ärmel hoch und los geht`s. Abgeerntete Felder sind leer? Nicht für die Jugendfeuerwehr Leeseringen! Sie sieht dort etwas ganz anderes. Ein Feld voller Äpfel, Kartoffeln, Möhren und vieles mehr. Wertvolle Lebensmittel, die viel zu schade sind, um auf dem Acker zu bleiben. Seit fünf Jahren gehen die Jugendlichen deshalb nach Rücksprache mit den Landwirten auf die Felder und stoppeln das, was sonst verloren wäre. Mehr als 20 TONNEN Obst und Gemüse konnten so bereits gerettet und an die Tafeln im Landkreis und soziale Einrichtungen weitergegeben werden. Was eigentlich untergepflügt werden sollte wird so zu einer wertvollen Mahlzeit. Das Beste daran? Jeder kann sofort sehen, was Engagement bewirken kann. Keine langen Diskussionen, keine komplizierten Konzepte - einfach machen und loslegen! Die Jugendlichen erleben hautnah, dass ihre Zeit, ihre Kraft und ihr Einsatz einen echten Unterschied macht. Sie helfen Menschen, schonen Ressourcen und zeigen ganz nebenbei, das Ehrenamt modern, kreativ und richtig wirkungsvoll sein kann. Aus einer vermeintlich kleinen Idee ist längst mehr geworden. Die Jugendlichen möchten das Stoppeln weit über die eigene Region hinaus bekannt machen. Dafür entwickelt sie aktuell eine Plattform, die Landwirte mit Jugendwehren zusammenbringt. Denn die Frage ist eigentlich ganz einfach. Wenn EINE Jugendfeuerwehr 20 Tonnen retten kann, was wäre möglich wenn Hunderte mitmachen? Gummistiefel an und los!

Nominiert für den
Deutschen Engagementpreis
2026