Yama Waziri (First Contact e.V.)
- Ansprechpartner:in: Yama Waziri
- Organisation: First Contact e.V.
- Themen: Bildung, Demokratie und Partizipation, Engagement für Engagement, Geschlechtergerechtigkeit, Gesundheit, Integration und Diskriminierung, Inklusion, Bürger- und Menschenrechte, Soziales, Sport und Bewegung, Wohnen und Nachbarschaft
- Zielgruppen: Kinder und Jugendliche, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Behinderungen, finanziell oder sozial schlechter gestellte Menschen, Frauen, Männer
- Ort: Hamburg
Wir geben geflüchteten Kindern und Jugendlichen eine Stimme, damit sie ihre Rechte selbst einfordern und unsere Gesellschaft aktiv mitgestalten können. Integration bedeutet für uns nicht, nur anzukommen, sondern von Anfang an mitzubestimmen und als wertvoller Teil unserer Demokratie wahrgenommen zu werden. (Yama Waziri / First Contact e.V.)
Der gemeinnützige Verein setzt sich mit Herz und Fachkompetenz für geflüchtete Kinder, Jugendliche und deren Familien ein. Das Ziel des Engagements ist es, das Ankommen zu erleichtern, Zugehörigkeit zu stiften und jungen Menschen die Verarbeitung von Fluchterfahrungen durch positive Erlebnisse zu ermöglichen. Nach einer Flucht stehen Familien oft vor immensen Hürden: Sprachbarrieren, soziale Isolation und das Fehlen von unbelasteten Freiräumen. Genau hier setzt der Verein an. Durch niederschwellige Kultur- und Freizeitprojekte schafft er lebendige Orte der Begegnung, in denen sich Kinder und Jugendliche auch jenseits der Sprache ausdrücken können. Ergänzende Sportangebote vermitteln spielerisch Teamgeist, Respekt und Selbstwirksamkeit. Flankiert wird dies durch eine stärkende Projektarbeit, die den Familien konkrete Orientierung im neuen Alltag gibt. Das Besondere an diesem Engagement ist sein ganzheitlicher Ansatz: Der Verein blickt nicht isoliert auf das Kind, sondern nimmt das gesamte Familiensystem mit auf den Weg. Zudem wird auf echte Partizipation gesetzt - ehemalige Teilnehmer werden aktiv als Mentoren oder Übungsleiter eingebunden. So erleben die Familien Integration nicht als belehrendes Programm, sondern durch authentische Vorbilder auf Augenhöhe. Das Engagement schenkt Kindern ihr Recht auf Unbeschwertheit zurück, baut Vorurteile ab und beweist tagtäglich: Echte Gemeinschaft braucht keine gemeinsame Muttersprache, sondern ein gemeinsames Tun.