Team Klamottenladen Hürtgenwald
- Ansprechpartner:in: Lydia Leyens
- Organisation: Klamottenladen Hürtgenwald, Projekt des Caritasverbandes Düren-Jülich e.V., Gemeindesozialarbeit
- Themen: Demokratie und Partizipation, Bürger- und Menschenrechte, Europa und Internationales, Integration und Diskriminierung, Inklusion, Soziales, Umwelt- und Naturschutz, Wohnen und Nachbarschaft
- Zielgruppen: ältere Menschen, Kinder und Jugendliche, hilfe- oder pflegebedürftige Menschen, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Behinderungen, finanziell oder sozial schlechter gestellte Menschen
- Ort: Düren
"Wenn alle Menschen und Initiativen respektvoll und achtsam miteinander und mit Anderen umgehen würden und jede/jeder bereit wäre zu teilen, wäre die Welt eine Bessere"
Zweimal im Monat gibt es "offizielle Öffnungszeiten" zur Abgabe von Spenden und zur Weitergabe. Zusätzlich gibt es für Neuankömmlinge in der Gemeinde und Menschen in Notlagen nach Absprache Sonderausgabe-termine. Bei Wohnungsauflösungen werden dort Hausbesuche gemacht, um brauchbare Gegenstände aller Art an Bedürftige zu vermitteln. Vertrauen wird aufgebaut und Freundschaften entstehen- die weit über ehrenamtliches Engagement hinausgehen. Wichtig ist dem Team, ein offenes Ohr für alle Sorgen und Nöte der Besucher zu haben und da zu unterstützen, wo Hilfe gebraucht wird. Aufgrund der ländlichen Lage des Klamottenladens und der Zusammenarbeit mit der Flüchtlingshilfe kennt man sich und kann gut abschätzen, wer Hilfe benötigt. Der Klamottenladen ist inzwischen ein wichtiger Treffpunkt, die Besucher fühlen sich gesehen und angenommen und werden in Krisensituationen aufgefangen und unterstützt. Die "Allroundbetreuung" durch die Ehrenamtlichen ist besonders bemerkenswert. Überwiegend kommen Menschen wie bspw. Alleinerziehende und Menschen mit prekären finanziellen Situationen oder mit internationaler Familiengeschichte- diese arbeiten auch im Team mit, um bei Sprachbarrieren zu unterstützen; oft ist das ihr einziger Kontakt zu Deutschen. Es besteht auch eine gute Zusammenarbeit mit einem Frauenhaus und der Obdachlosenhilfe. Für Menschen, die nicht in der Lage sind, selbst den Klamottenladen aufzusuchen oder gehbehindert sind, wird Kleidung von BetreuerInnen ausgewählt.