Rollstuhl-Sportgemeinschaft Hannover '94 e.V. im ADAC

Rollstuhl-Sportgemeinschaft Hannover '94 e.V. im ADAC
Foto: RSG Hannover 94 e.V.
  • Ansprechpartner:in:  Dr. Meike Lüder-Zinke
  • Organisation:  Rollstuhl-Sportgemeinschaft Hannover '94 e.V. im ADAC
  • Themen:  Gesundheit, Inklusion, Sport und Bewegung, Soziales
  • Zielgruppen:  ältere Menschen, Kinder und Jugendliche, hilfe- oder pflegebedürftige Menschen, Menschen mit Behinderungen, finanziell oder sozial schlechter gestellte Menschen, Frauen, Männer, Menschen mit Migrationshintergrund, LGBTQI+
  • Ort:  Hannover

„Geht nicht, gibt’s nicht – wir finden Lösungen.“ Seit über 30 Jahren denken wir Inklusion von Anfang an mit und entwickeln Sportangebote, die Menschen mit und ohne Behinderung selbstverständlich zusammenbringen. Wir verändern nicht den Menschen, sondern die Rahmenbedingungen – damit jeder Mensch die Möglichkeit hat, Sport zu erleben, Gemeinschaft zu erfahren und Teil eines Teams zu sein.

Meike Lüder-Zinke

Unter dem Motto "Geht nicht, gibt's nicht" setzt sich die RSG Hannover'94 seit über 30 Jahren dafür ein, dass Menschen mit und ohne Behinderung sämtliche Sportangebote gleichberechtigt gemeinsam erleben können. Die Sparte Sportentwicklung sorgt dafür, dass durch technische, organisatorische und sportfachliche Maßnahmen Lösungen geschaffen werden, die keinen ausschließen und alle zusammen Spaß haben lassen. Das Konzept gelingt in den Sportarten Drachenboot, Handbiking, Karate, Kartsport, Rollstuhlhockey, Rollstuhlbadminton, Rollstuhlhandball, Kinder- und Jugendsport, Stand-Up-Paddling und Segeln. Neben dem Vereinsheim ist auch der vereinseigene Bootssteg barrierefrei. Beispielsweise ermöglichen 15 vereinseigene Karts mit unterschiedlichen Steuerungssystemen, Doppelsitzerkarts und individuellen Anpassungen Menschen mit verschiedensten körperlichen Voraussetzungen ein selbstständiges oder begleitetes Fahrerlebnis. Im Stand-Up-Paddling sorgen spezielle Boards mit Rollstuhlbefestigung und angepasste Schwimmwesten für eine sichere Teilnahme auf dem Wasser. Besonders prägend ist das Engagement im Rollstuhlhandball. Seit 2014 ist das Projekt des strukturellen Aufbaus des deutschen Rollstuhlhandballs verankert und hat dafür gesorgt, dass die Leidenschaft Handball für Frauen, Männer jeden Alters mit und ohne Behinderung zusammen erlebbar gemacht wurde. Das Engagement reagiert auf den Mangel an gleichberechtigter Teilhabe im Sport und schafft bundesweite Impulse für die Inklusion.

Nominiert für den
Deutschen Engagementpreis
2026