Ehrenamtspreis "Ehrenamt schafft Begegnung"
- Ausrichter:in: Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW
- Vergabe-Rhythmus: einmalig
Sich aus freien Stücken für die Allgemeinheit einzusetzen, oder auch nur "für den Nächsten", das ist Ausdruck von Menschlichkeit, Verantwortungsbereitschaft und Solidarität für die Gemeinschaft, gerade dort, wo Menschen Hilfe und Unterstützung benötigen.
Vor dem Hintergrund des demografiebedingten Anstiegs von älteren und hochaltrigen Menschen sowie des Fachkräftemangels, gewinnt das freiwillige Engagement für die älteren Generationen zunehmend an Bedeutung, um unter anderem Teilhabe zu gewährleisten und Vereinsamung zu vermindern/vorzubeugen. Dabei ist die alternde Gesellschaft Herausforderung und Chance zugleich. Insbesondere im Bereich des Alters und der Pflege gibt es eine Vielzahl von Engagementmöglichkeiten und ein großes Potenzial durch die ins Rentenalter eintretende Babyboomer-Generation. Dabei geht es nicht um eine Instrumentalisierung des Ehrenamts, sondern Stärkung der Bürgergesellschaft.
Denn nur ein starkes Ehrenamt kann dazu beitragen, gesellschaftliche Herausforderungen erfolgreich zu gestalten und dadurch den Zusammenhalt nachhaltig zu stärken.
Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales möchte, stellvertretend für die Vielzahl der bereits in Nordrhein-Westfalen existierenden beeindruckenden ehrenamtlichen Projekte in der Seniorenarbeit, herausragendes ehrenamtliches Engagement mit einer Preisauslobung, würdigen.
- Engagementfelder Bürgerschaftliches Engagement, Ehrenamt, Leben im Alter, Vielfalt und Teilhabe
- Geografischer Geltungsbereich Nordrhein-Westfalen
- Gesamthöhe der Preisgelder 12 €
- Erläuterungen zu Preisgeld und Anerkennung 12 Preise (inkl. 2 Sonderpreise) mit je einem Preisgeld von 1.000 Euro
- Zielgruppe Für die Preisverleihung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales konnten sich Projekte und Initiativen bewerben, die ein aktives Ehrenamt mit dem Schwerpunkt der aufsuchenden Hilfe für ältere und hochaltrige Seniorinnen und Senioren mit und ohne Pflegebedarf ausüben. Das Ehrenamt sollte einen Beitrag dazu leisten, die körperliche und geistige Beweglichkeit zu fördern, Einsamkeit zu vermeiden/vermindern und die Teilhabe des alten Menschen zu befördern.
- Bewerbungsprozess Die Teilnahme erfolgte über eine Eigenbewerbung der Projekte. Dazu musste das vorgegebene Bewerbungsformular ausgefüllt und per Mail eingereicht werden. Ergänzende Unterlagen wie Fotos waren optional. Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger erfolgt anhand bestimmter Kriterien (siehe Teilnahmevoraussetzungen) über eine Jury, die die Projekte anhand einer Bewertungsmatrix beurteilte. Die Jury bestand aus Personen, die selbst eine hohe Expertise im Bereich des freiwilligen Engagements sowie im Bereich der Seniorenarbeit und Pflege haben.
- Teilnahmevoraussetzungen Grundlegende Voraussetzungen: - Das Ehrenamt ist nicht profitorientiert (kein materieller Gewinn) ausgerichtet. - Das Ehrenamt erfolgt unentgeltlich, mit Ausnahme der Aufwandsentschädigung. - Das Ehrenamt soll gemeinwohlorientiert sein. Die Auswahl der Gewinner erfolgte anhand folgender Kriterien, die durch eine Fachjury bewertet wurden: Innovation: Werden bei dem Projekt neue Aspekte, Ideen oder Techniken eingebunden? Ist ihr Projekt niedrigschwellig zugänglich? Werden digitale Elemente genutzt? Übertragbarkeit: Kann das Projekt von anderen Interessierten möglichst niedrigschwellig auf einen anderen Standort übertragen werden? Vernetzung vor Ort: Wie ist das Projekt lokal verankert und steht in einem engen Verbundsystem mit wichtigen Akteuren der Seniorenarbeit vor Ort? Nachhaltigkeit: Wie ist das Projekt finanziell aufgestellt? Wird der Nachwuchs des Ehrenamtes gesichert? Wie lange besteht das Projekt / die Initiative bereits? Wirkung und Effekte: Inwieweit hilft das Ehrenamt z.B. Teilhabe zu befördern und Einsamkeit zu vermindern?
- Start der Bewerbungsphase (Bewerbungsfrist) 27. Oktober 2025
- Ende der Bewerbungsphase (Bewerbungsfrist) 19. Dezember 2025
- Bekanntgabe der Preistragenden 26.03.2026
- Formen der Anerkennung Preisgelder, Urkunden