Therapeutische Übergangshilfe für traumatisierte Kinder
- Ansprechpartner:in: Martin Janning
- Organisation: Caritas-Kinder- und Jugendheim Rheine
- Themen:
- Ort: Rheine
Die Therapeutische Übergangshilfe (TÜ), eine stationäre Erziehungshilfe in kleinen geschützten Spezialgruppen, schafft für traumatisierte Kinder bis zu 10 Jahren neue hoffnungsvolle Lebensperspektiven. Die meist von ihren Eltern schwer vernachlässigten, zurückgewiesenen oder misshandelten Kinder werden unter dem Motto „Was angenommen wird, kann heilen“ individuell begleitet und erhalten Förderung, Diagnostik, Kinderpsychotherapie, am Kind orientierte Eltern- und Familienarbeit sowie Hilfe bei der Klärung der weiteren Perspektive. So schafft die TÜ Bedingungen, die dem besonderen Bedarf des schwer gekränkten Kindes in einer Übergangsphase gerecht werden. Möglich wird dies durch das ausgereifte, theorie- und praxisgeleitete Konzept, das durch fachlich versierte, flexible und hochengagierte pädagogische und psychologische Fachkräfte gelebt wird, die sich weit über das vertraglich vereinbarte Maß hinaus für sie einsetzen. Kurzfristige Anpassungen der Dienstzeiten zur zusätzlichen Unterstützung eines Kindes sind selbstverständlich. Besorgungen und Einkäufe werden oftmals in der Freizeit mit dem eigenen Einkauf verbunden. Zeitaufwändige Ausflüge und Ferienmaßnahmen, Kontakte zu Eltern und möglichen Pflegeeltern lassen sich mit ausschließlich regelhaften Dienstzeiten nicht realisieren. Hinzu kommt ein erheblicher zusätzlicher Einsatz für die Belange traumatisierter Kinder in Forschungen, Fachveranstaltungen und Publikationen, um Kindern auch in der Öffentlichkeit eine Stimme zu geben.