Rebecca Linke

Rebecca Linke
Foto: Heike Elschner
  • Ansprechpartner:in:  Rebecca Linke
  • Organisation:  Karl-Theodor-von-Dalberg-Gymnasium
  • Themen:  Bildung, Gesundheit, Kultur und Musik, Tierschutz, Umwelt- und Naturschutz, Wohnen und Nachbarschaft
  • Zielgruppen:  Ältere Menschen, Kinder und Jugendliche, hilfe- oder pflegebedürftige Menschen, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Behinderungen, finanziell oder sozial schlechter gestellte Menschen, Frauen, Männer, LGBTQI+, Sonstige
  • Ort:  Aschaffenburg

"Der Tag - Nacht - Rhythmus ist der grundlegendste Rhythmus des Lebens." Dieses Zitat von Prof. Dr. Beate Jessel, bis August 2021 Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), bestärkt uns in unseren Bemühungen, uns gegen Lichtverschmutzung zu engagieren. Aber auch den ungetrübten Blick in den Sternenhimmel, ein wichtiges Kulturgut der Menschen seit Jahrtausenden, gilt es zu bewahren.

Rebecca Linke

Zu viel künstliches Licht führt nicht nur dazu, dass man immer weniger Sterne am Nachthimmel sehen kann, sondern hat auch einen negativen Einfluss auf das Leben von Menschen und Tieren sowie das Wachstum von Pflanzen. Diese sogenannte Lichtverschmutzung kann somit als eine Art Umweltverschmutzung angesehen werden. Rebecca Linke arbeitet gemeinsam mit Hajra Scharifi und Mirela Hincu an diesem Thema. Zuerst untersuchten sie die Qualität des Nachthimmels in ihrer Heimatregion. Später beschäftigten sie sich verstärkt mit dem Einfluss von künstlichem Licht auf Pflanzen und Tiere. Da das Thema Lichtverschmutzung in der Bevölkerung zu wenig bekannt ist, betreiben sie auf vielfältige Weise Öffentlichkeitsarbeit: Im Rahmen ihrer Teilnahme beim BUW 2023 und 2024 wurden verschiedene Artikel auf der Schulhomepage, der Tageszeitung, dem Jahresbericht der Schule sowie aktuell in der Zeitschrift des VDSG veröffentlicht. Sie organisierten gemeinsam mit dem BUND Naturschutz einen Vortrag zu diesem Thema und präsentierten ihre Projektergebnisse beim Schulfest, beim Tag der offenen Tür, vor einer Gruppe interessierter Bürgerinnen und Bürger sowie in der Woche der Klimaanpassung. Sie schrieben 2023 einen Brief an die Bundesumweltministerin und an den Bundestagsabgeordneten Niklas Wagener, um auf die Lichtverschmutzung am Berliner Reichstagsufer aufmerksam zu machen. Sie erstellten eine Geocache zu diesem Thema und verbesserten die Lichtfarbe einer Lampe auf ihrem Schulhof. Geplant sind weitere derartige Aktionen, aktuell möchten sie eine Führung mit S. Frank in der Sternenstadt Fulda organisieren und sich bei der Klimawerkstatt ihrer Region engagieren. Dabei arbeiten sie auch mit der Stadt Aschaffenburg zusammen. Großes Ziel ist, dass auch Aschaffenburg eine Sternenstadt wird.

Nominiert für den
Deutschen Engagementpreis
2025