Weißt du, wer ich bin?

Weißt du, wer ich bin?
Foto: Maria Coors / ACK
  • Ansprechpartner:in:  Maria Coors
  • Organisation:  Ökumenische Centrale - Arbeitsgemeinschaft Christlichen Kirchen in Deutschland (ACK)
  • Themen:  Bildung, Demokratie und Partizipation, Engagement für Engagement, Geschlechtergerechtigkeit, Integration und Diskriminierung, Inklusion, Kultur und Musik, Bürger- und Menschenrechte, Kirche und Religion, Tierschutz, Umwelt- und Naturschutz, Europa und Internationales, Gesundheit, Soziales, Sport und Bewegung, Wohnen und Nachbarschaft
  • Zielgruppen:  Ältere Menschen, Kinder und Jugendliche, hilfe- oder pflegebedürftige Menschen, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Behinderungen, finanziell oder sozial schlechter gestellte Menschen, Frauen, Männer, LGBTQI+
  • Ort:  Frankfurt

Erzpriester Radu Constantin Miron, langjähriger Vorsitzender der ACK in Deutschland, sagte zu Projektbeginn: „Das Projekt ist wichtig für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt. Es ermöglicht an so vielen Stellen Erstbegegnungen und das Kennenlernen von unterschiedlichen Menschen. Gemeinsam lässt sich lernen." Der aktuelle Vorsitzende der ACK, Reverend Christopher Easthill, brachte es neulich auf den Punkt: "Gerade jetzt ist das Projekt wichtiger denn je."

Maria Coors

Das Projekt „Weißt du, wer ich bin?“ wird getragen von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) in Kooperation mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland und dem Koordinationsrat der Muslime. Die ACK ist ein eingetragener Verein. Der Verein agiert bundesweit mit insgesamt 14 ACK-Regionalstellen, die größtenteils ehrenamtlich arbeiten. In der ACK sind 25 Mitgliedskirchen und Gäste vertreten. Grundlage der ökumenischen Arbeit ist die bereits im Jahr 2001 formulierte „Charta Oecumenica“, die den interreligiösen Dialog als Kernaufgabe der Ökumene benennt. Für das Engagement im Projekt „Weißt du, wer ich bin?“ ist außerdem die Tradition der Arbeit gegen Rassismus und Antisemitismus des Weltkirchenrates (ÖRK) eine wichtige Grundlage. Das Projekt wird finanziell vom Bundesministerium des Innern unterstützt und befindet sich aktuell in der fünften Projektphase. Kernaufgabe des Projektes ist die Unterstützung von lokalen interreligiösen Projekten bundesweit, die sich mehrheitlich in den Religionsgemeinschaften und zivilgesellschaftlichen Organisationen vor Ort, ehrenamtlich engagieren. Die beiden Leitungsorgane des Gesamtprojekts setzten sich im Wesentlichen aus Ehrenamtlichen zusammen. Das Projekt fördert bundesweit lokale Initiativen, die sich für den Dialog zwischen Menschen der verschiedenen Religionen einsetzen. Schwerpunkte bilden die Themen Antisemitismus, antimuslimischer Rassismus und der Abbau religionsfeindlicher Haltungen. Die geförderten Projekte reichen vom niedrigschwelligen Angebot für Familien mit Kindern, bis zu Projektansätzen, die die theologische Auseinandersetzung suchen.

Nominiert für den
Deutschen Engagementpreis
2025