Plastic Town
- Ansprechpartner:in: Annika Hoffmann
- Organisation: Suni e. V.
- Themen: Bildung, Gesundheit, Tierschutz, Umwelt- und Naturschutz
- Zielgruppen: Kinder und Jugendliche
- Ort: Wittlich
Plastic Town schafft durch den Bezug zum echten Leben die Möglichkeit, Bildung unmittelbar in konkrete Veränderungen umzusetzen. Mit diesem Spiel machen wir Kinder zu aktiven Mitgestalter:innen ihrer eigenen Zukunft. Auf diese Weise wollen wir der Plastikkrise – eine der größten Herausforderungen unserer Zeit – gemeinsam in globaler Zusammenarbeit entgegentreten.
Plastic Town ist ein Brettspiel, das im Rahmen eines internationalen Austauschs zwischen Pädagog:innen aus Deutschland und Namibia entstanden ist. Zielgruppe sind Kinder von der fünften bis zur siebten Klasse, die spielerisch für die globale Plastikkrise sensibilisiert werden sollen. Während des Spiels durchlaufen die Kinder die fiktive Stadt Plastic Town, in der überaus viel Plastik produziert und genutzt wird. Hierbei werden an verschiedenen Standorten (Schule, Supermarkt,...) Fragen beantwortet und kreative Aufgaben gelöst. Im Fokus stehen Themen wie Recycling, Konsumverhalten, Umweltfolgen und Gesundheitsgefahren, die altersgerecht vermittelt werden. Dabei werden die Kinder dazu ermutigt, selbst aktiv zu werden, indem im Laufe des Spiels vielfältige Lösungsansätze entwickelt und vorgestellt werden. Eine Besonderheit des Spiels ist der internationale Bezug – die Aufgaben und Fragen sind so gestaltet, dass sie die Lebenswelt von Kindern weltweit adressieren. Plastic Town ist innovativ, weil Bildung, Spaß und globale Zusammenarbeit kombiniert werden. Schlussendlich trägt das Projekt vor allem zum 12. UN-Nachhaltigkeitsziel bei: Nachhaltiger Konsum und Produktion. Aber auch viele andere Ziele wie etwa Leben an Land, Leben im Wasser, Gesundheit und Wohlergehen oder Hochwertige Bildung werden aufgegriffen. An dieser Stelle wird besonders deutlich, wie ein Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung geleistet wird. Weiterhin besteht das Spiel aus nachhaltigen Materialien – beispielsweise werden alte Verpackungen genutzt.