Bergbauprojekttage mit regionalen Grundschulen
- Ansprechpartner:in: Beate Escher
- Organisation: Heimat- und Schulverein Erla-Crandorf e.V.
- Themen: Bildung, Engagement für Engagement, Europa und Internationales, Integration und Diskriminierung, Kultur und Musik, Soziales
- Zielgruppen: Kinder und Jugendliche, Menschen mit Migrationshintergrund
- Ort: Schwarzenberg
Ein Zitat unseres Namensgebers der Heimatstube und Ehrenmitglied des Vereins, Manfred Blechschmidt, beschreibt unsere Arbeit, Philosophie und Leidenschaft, welche damit in Verbindung steht: Arbet is e bissel "Hobich" un e bissel "Hättich" und so gehen wir mit dem Anspruch an die Schulprojekte heran, dass wir gemeinsam als Verein aus unserem "Hobich", also dem Haben einen Mehrwert an Kultureller und tradtioneller Bergbautradition präsentieren und dem Hättich, somit der Freude der Kinder entspr.
Das Nahebringen und Vermitteln der erzgebirgischen Geschichte und Traditionen. Dazu werden die Einrichtungen und Ausstellungen des Herrenhofes Erlahammer, der Heimatstube "Leben und Wirken" Manfred Blechschmidt und unseres Sechs-Brüder-Stollns genutzt. Folgende Aktivitäten und Inhalte spielen dabei eine besondere Rolle zur Vermittlung der pädagogischen Inhalte. Mit einem Heimatquiz thematisiseren wir die Geschichte des Bergbaus. Um traditionelle Handwerksbilder darzustellen, erhalten die Kinder die Chance Einblicke in das Schmiedehandwerk und das Zinngießerhandwerk zu erlangen. Den tradtionellen erzgebirschen Dialekt können die Kinder mit einem typischen Mundarträtsel kennenlernen. An unserem Sechs-Brüder-Stolln haben alle Kinder die Möglichkeit eine Besichtigung des Stollns zu erhalten. Dazu gibt es noch wichtige Informationen zum lokalen Bergbau und Erklärungen zu den gefundenen Erzen in der Bergbaulandschaft. Da auch der Rohstoff Holz eine bedeutsame Rolle im Bergbau spielte, dürfen Sie die Kinder an kleinen Bohr- und Sägearbeiten ausprobieren. Um gestärkt in das Projekt zu gehen, wartet ein gemeinschaftliches Stockbrotessen am Lagerfeuer. Die Bergbauprojekte finden jährlich drei- bis viermal statt und werden dankend angenommen