Ahmet Bekisoglu

Ahmet Bekisoglu
Foto: Ahmet Bekisoglu
  • Ansprechpartner:in:  Ahmet Bekisoglu
  • Organisation:  Initiative Krieg Trauma Psyche
  • Themen:  Bildung, Gesundheit, Bürger- und Menschenrechte
  • Zielgruppen:  Menschen mit Migrationshintergrund, finanziell oder sozial schlechter gestellte Menschen
  • Ort:  Köln
Nominiert von: Movers of Tomorrow Award

Zwischen Traum und Trauma: Wir geben Unaussprechlichem eine Stimme. Es geht nicht nur um Aufklärung, sondern darum, dass Betroffene gesehen, gehört und politisch ernst genommen werden.

Ahmet Bekisoglu

Die Initiative Krieg Trauma Psyche, gegründet und geleitet von Ahmet Bekisoglu, setzt sich für die Aufklärung über die psychischen Folgen von Krieg und Flucht ein. Ziel ist es, die öffentliche und politische Aufmerksamkeit auf die oft übersehenen mentalen Belastungen in Kriegs- und Krisenkontexten zu lenken – sowohl in den Herkunftsländern als auch in Aufnahmeländern wie Deutschland. In Workshops, öffentlichen Vorträgen und Fachveranstaltungen vermittelt die Initiative fundiertes Wissen zu Trauma, PTBS, intergenerationeller Weitergabe psychischer Belastungen sowie zu den Herausforderungen der Versorgung. Besonders innovativ ist der interdisziplinäre und interkulturelle Ansatz der Initiative: Durch die Verbindung medizinischer, psychologischer und politikwissenschaftlicher Perspektiven sowie durch Einbezug von Betroffenenstimmen entsteht ein holistisches Bild, das über klassische Aufklärungskampagnen hinausgeht. Die Initiative arbeitet eng mit Jugendorganisationen, Bildungseinrichtungen und zivilgesellschaftlichen Netzwerken zusammen und erreicht dadurch sowohl junge Menschen als auch Entscheidungsträger:innen. Ansätze und Inhalte konnte er im Rahmen seines Jugenddelegiertenamtes auch in Genf bei der WHO/WHA vorstellen in einer Rede. Des Weiteren engagierte sich im Global Health Hub Germany, organisierte Paneldiskussionen mit Überlebenden politischer Gewalt und realisierte Bildungsprojekte für Frauen in Nordostsyrien. Sein Engagement steht für einen Brückenschlag zwischen Betroffenen, Wissenschaft und Politik – und verleiht psychischer Gesundheit im Kontext von Krieg eine laute und klare Stimme.

Nominiert für den
Deutschen Engagementpreis
2025