Atlas der Bäume

Atlas der Bäume
Foto: bild+begegnung e.V.
  • Ansprechpartner:in:  Arne Bunk
  • Organisation:  bild+begegnung e.V.
  • Themen:  Bildung, Demokratie und Partizipation, Kultur und Musik, Umwelt- und Naturschutz, Wohnen und Nachbarschaft
  • Zielgruppen:  Kinder und Jugendliche, finanziell oder sozial schlechter gestellte Menschen
  • Ort:  Hamburg
Nominiert von: Dieter Baacke Preis

Wir glauben, dass jeder Baum eine Geschichte erzählt – und jedes Kind etwas zu erzählen hat. Wenn Kinder ihre Umgebung mit künstlerischen Mitteln erforschen, entsteht nicht nur Wissen über Natur, sondern auch eine neue Beziehung zu ihrem Lebensraum.

Arne Bunk

Atlas der Bäume ist ein künstlerisches Bildungsprojekt von bild+begegnung e.V., das Kinder und Jugendliche einlädt, die Bäume ihrer Nachbarschaft neu zu entdecken. Mit Fotografie, Film, Tonaufnahmen und kreativen Schreibmethoden erforschen sie einzelne Bäume, sammeln Geschichten, beobachten Tiere und Pflanzen und entwickeln eigene Perspektiven auf ihre Umwelt. Die Ergebnisse werden über QR-Codes an den Bäumen und auf einer digitalen Plattform öffentlich zugänglich gemacht. Das Projekt richtet sich an Kinder und Jugendliche in sozial benachteiligten Stadtteilen sowie in ländlichen Regionen, in denen vergleichbare Angebote kultureller Bildung oft fehlen. Es verbindet kulturelle Bildung, Medienkompetenz und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Die Kinder werden zu Forschenden und Gestaltenden ihres Lebensraums. Das Besondere ist die Verbindung von Kunst, Naturerfahrung und digitaler Teilhabe. Jeder Baum wird zu einem Ort des Entdeckens und Erzählens. Die Beiträge laden auch andere Menschen ein, ihren Stadtteil oder ihre Gemeinde mit neuen Augen zu sehen und die verborgenen Geschichten der Bäume kennenzulernen. So entstehen dauerhafte Lernorte im öffentlichen Raum, die Begegnungen fördern, das Bewusstsein für Natur und Klimaschutz stärken und die Stimmen von Kindern sichtbar machen. Atlas der Bäume zeigt, wie gemeinsames künstlerisches Forschen Menschen mit ihrer Umwelt und miteinander verbindet.

Nominiert für den
Deutschen Engagementpreis
2026