GIRLS GO MOVIE Kulrzfilmfestival & Filmcoachingprogramm - Feriencamps Filmproduktion

GIRLS GO MOVIE Kulrzfilmfestival & Filmcoachingprogramm - Feriencamps Filmproduktion
Foto: Nathalie Rehberger
  • Ansprechpartner:in:  Dr Kathrin Lämmle
  • Organisation:  Jugendkulturzentrum forum / GIRLS GO MOVIE
  • Themen:  Bildung, Demokratie und Partizipation, Geschlechtergerechtigkeit, Integration und Diskriminierung, Inklusion, Kultur und Musik, Soziales
  • Zielgruppen:  Kinder und Jugendliche, Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit Behinderungen, finanziell oder sozial schlechter gestellte Menschen, Frauen
  • Ort:  Mannheim
Nominiert von: Dieter Baacke Preis

Wer einmal beim Festival und der Preisvergabe von GIRLS GO MOVIE war, wird sich selbst mit großer Dankbarkeit und nachhaltig beeindruckt eingestehen, dass er von nun an die Welt mit anderen Augen sehen werden muss. Das schaffen diese mutigen Mädchen und jungen Frauen, die ihre Perspektiven bildstark, kreativ und mit voller Überzeugung auf die Leinwand bringen.

Kathrin Lämmle

Die Feriencamps FILMPRODUKTION finden in einem jeweils 5-tägigen Workshop für jeweils 12 Teilnehmerinnen* im Alter von 12-17 Jahren statt. Ein besonderes Augenmerk wird auf Barrierearmut und Inklusion gerichtet. Begleitet werden die Feriencamps von je zwei erfahrenen Mentorinnen (professionelle Filmemacherinnen, Künstlerinnen, etc.). Das Format bietet gerade unerfahrenen Teilnehmerinnen die Möglichkeit, mit dem Medium Film in Berührung zu kommen und das Medium zu erproben. Sie finden in einer Gruppe zusammen, entwickeln Idee und Konzept und setzen dieses um. So wird grundlegendes, konzeptionelles wie technisches Wissen vermittelt. Technikkompetenz, Reflexions-, Team- und Durchsetzungsfähigkeit als auch Resilienz und Medienkritik werden in einem Safer Space für Mädchen* gestärkt. Hervorzuheben sind die Themen, die die Gruppen stets selbst wählen, insofern sie sich mehrheitlich mit gesellschaftskritischen Aspekten auseinandersetzen. Genderdiskurse, Medienkritische Themen und psychologische Reflexionen sind mehrheitlich Inhalte der produzierten Filme. Eine Besonderheit sind die Lebensläufe über 22 Jahre hinweg. Ehemalige Teilnehmerinnen* sind inzwischen erfolgreich in der Branche tätig und kehren als Mentorinnen in das Projekt zurück, um die Stärkung, die sie selbst erfahren haben, weiterzugeben. Mit der Begrenzung auf Mädchen* reagiert das Projekt auf Bedürfnis nach geschützten Räumen zum Austausch über die eigenen Themen und der Erlangung technischer Fertigkeiten.

Nominiert für den
Deutschen Engagementpreis
2026