Jugendfilmaustausch: Kamerafahrt von Dunkerque nach Rostock und zurück
- Ansprechpartner:in: Ophrys Primpied
- Organisation: Medienwerkstatt Rostock am Institut für neue Medien
- Themen: Bildung, Demokratie und Partizipation, Europa und Internationales, Kultur und Musik, Soziales
- Zielgruppen: Menschen mit Migrationshintergrund, finanziell oder sozial schlechter gestellte Menschen, Frauen, Männer, LGBTQI+, Sonstige
- Ort: Rostock
"Wir sind die heiligen Gewässer Europas, von der Quelle über die Flüsse bis hin zu den Weltmeeren: Wir treffen aufeinander, vermischen uns, stärken uns gegenseitig, fließen gemeinsam und begeistern Sie mit unserer Lebenskraft, unserer Intelligenz und unserer Schönheit – gestern, heute und morgen."
Das Film-Austauschprojekt zwischen Studierenden der Designakademie Rostock und der Kunsthochschule in Dunkerque fand in 2 Phasen statt: im Oktober 2024 in Dunkerque und im April 2025 in Rostock, und gipfelte in ihrer Teilnahme am FiSH-Filmfestival. Die Teilnehmenden im Alter von 18 bis 29 Jahren, die nicht nur aus Deutschland und Frankreich, sondern auch aus verschiedenen anderen Ländern stammten, konnten gemeinsam audiovisuelle Werke schaffen. Dieses Projekt förderte den interkulturellen Dialog durch Diskussionen und eine intensive künstlerische Zusammenarbeit. Die 2 Partnerstädte bildeten den Rahmen für diesen Austausch, der durch ein gemeinsames Thema rund um das Wasser – Symbol der Zusammenkunft und der Inspiration – bereichert wurde. Als Projektkoordinatorin, die selbst von einem EU-Programm profitiert hat (ich war von September 2020 bis August 2021 als EU-Freiwillige für das FiSH-Filmfestival tätig), ist es für mich von entscheidender Bedeutung, den Staffelstab weiterzugeben und anderen Menschen, insbesondere aus FR und DE, die Möglichkeit zu geben, sich (kreativ) an anderen Orten zu entfalten. Wenn man von der eigenen Erfahrung ausgeht und diese so positiv und prägend ist wie meine, scheint es mir, dass man die Neugier anderer wecken kann. Abgesehen davon, dass man ein Vorbild ist, bezeugt man auf diese Weise, dass es Brücken gibt. Und wenn man es mit jungen Künstler:innen zu tun hat, braucht es nicht viel, damit sich diese Neugier in Kreativität verwandelt.