European Pride Business Network (EPBN)

European Pride Business Network (EPBN)
Foto: EPBN
  • Ansprechpartner:in:  Matthias Weber
  • Organisation:  European Pride Business Network e.V. / c/o Berufsverband VK e.V.
  • Themen:  Demokratie und Partizipation, Europa und Internationales, Integration und Diskriminierung, Bürger- und Menschenrechte, Bildung, Geschlechtergerechtigkeit, Inklusion
  • Zielgruppen:  LGBTQI+, Sonstige
  • Ort:  Berlin
Nominiert von: Impact of Diversity Award

Wir haben EPBN gegründet, weil queere Beschäftigte in Europa eine gemeinsame Stimme verdienen – über Grenzen, Branchen und Sprachen hinweg. Unsere Mission ist es, sicherere Arbeitsplätze zu schaffen, an denen sich alle willkommen und akzeptiert fühlen und sich voll entfalten können. Inklusion ist keine Frage von Wohlwollen, sondern von Haltung – und wir bauen die europaweit nötigen Strukturen auf, um das Realität werden zu lassen.

Matthias Weber

Der deutsche Manager Matthias Weber hat 2022 das European Pride Business Network (EPBN) gegründet — ehrenamtlich, aus der Überzeugung heraus, dass queere Beschäftigte in Europa eine gemeinsame Stimme brauchen. Heute verbindet EPBN 28 nationale LGBTQIA+-Wirtschaftsnetzwerke aus 24 Ländern, ist eine starke Stimme für fast 40 Millionen LGBTQIA+-Menschen auf dem Kontinent und gilt als anerkannter Partner der Europäischen Union und des Europarats. Das Netzwerk schließt eine Lücke, die lange bestand: Wer als LGBTQIA+-Person im Beruf sichtbar sein will, ist auf Strukturen angewiesen, die Sichtbarkeit möglich machen. EPBN baut genau diese Strukturen — länderübergreifend, branchenübergreifend, ehrenamtlich. Konkret heißt das: ein europäisches Role-Model-Programm, das queere Führungskräfte sichtbar macht; ein Mentoring-Programm für den beruflichen Nachwuchs; Unternehmensauszeichnungen für inklusive Arbeitgeber; die erste europaweite Studie zu Mikroaggressionen am Arbeitsplatz (über 3.000 Befragte in fünf Ländern) sowie Advocacy-Arbeit gegenüber EU-Kommission und Europarat. Der Sitz ist Berlin, die Wirkung ist europaweit. Was in Deutschland im Kleinen begann, ist heute ein Modell dafür, wie zivilgesellschaftliches Engagement Grenzen überwindet — und dabei konkret, messbar und mutig bleibt.

Nominiert für den
Deutschen Engagementpreis
2026