JAZDA! – Deutsch-polnisch-französischer Begegnungszyklus von jungen Erwachsenen (Projekt)
- Ansprechpartner:in: Anna Louise Weßling
- Organisation: Museum Friedland
- Themen: Bildung, Europa und Internationales, Integration und Diskriminierung, Bürger- und Menschenrechte, Demokratie und Partizipation, Kultur und Musik, Engagement für Engagement
- Zielgruppen: Kinder und Jugendliche, finanziell oder sozial schlechter gestellte Menschen, Menschen mit Migrationshintergrund, Frauen, Männer, LGBTQI+
- Ort: Friedland
In jeder JAZDA-Begegnung steckt unglaublich viel Energie: Alle gehen so freundlich und warmherzig aufeinander zu, wollen voneinander lernen und bringen viel Begeisterung und Elan mit. In einer zerrissenen Welt voller Konflikte gibt die Teilnahme an JAZDA und das Engagement fürs Projekt große Hoffnung, denn hier stehen das menschliche Miteinander und die kreativen Ideen für die Zukunft im Mittelpunkt. In der JAZDA-Gruppe fühlt man sich schnell willkommen und sicher - und gleichzeitig frei.
JAZDA ist ein Bildungs- und Begegnungsprojekt. Jeder Projektzyklus beinhaltet drei Phasen, in denen junge Erwachsene (Studierende, Freiwilligendienstleistende, Schüler:innen), die in Deutschland, Frankreich und Polen leben, je eine Woche pro Land zusammenkommen. JAZDA wird organisiert durch das Museum Friedland, die Stiftung Kreisau für europäische Verständigung, das Foyer International d’Etudes Françaises sowie den Internationalen Bund (IB West – Freiwilligendienste Göttingen). Das Ziel von JAZDA ist das Lernen über Migrationsgeschichte(n), vor allem aber das Erleben von Dialog, Zusammenhalt und interkulturellen Kontakten. Auf dem Programm stehen diverse Aktivitäten, u.a. Sprachanimationen, Besuche von Orten der Erinnerungskultur, kreatives Gestalten, Begegnungen mit Zeitzeug:innen, Engagierten und Künstler:innen, Gruppendiskussionen, Selbstreflexion sowie Aufenthalte in der Natur. Die Teilnehmenden bringen ihre eigenen Ideen ein und moderieren kleinere Programmeinheiten eigenständig. Unter Anleitung des Teams erarbeiteten die Teilnehmenden bisher jedes Mal über das Projekt hinweg eine Ausstellung, die anschließend bei allen Partnerinstitutionen zu sehen war/ist. Dadurch sowie durch eine systematische Öffentlichkeitsarbeit werden Personen aus der Umgebung der Begegnungsorte auch nachträglich erreicht. Bislang fanden drei Projektzyklen statt (2021/2022, 2023/2024, 2025/2026). Daraus ist ein großes Netzwerk an Alumni entstanden, das in Zukunft wachsen und aktiv werden soll.