Weimarer-Dreieck-Preis
- Ausrichter:in: Verein Weimarer Dreieck e.V. und Oberbürgermeister der Stadt Weimar
- Vergabe-Rhythmus: jährlich
- Kontakt:
Postfach 25 20
99406 Weimar
Der „Weimarer-Dreieck-Preis“ für zivilgesellschaftliches Engagement wird seit 2012 vom Verein Weimarer Dreieck e.V. in Kooperation mit dem Oberbürgermeister der Stadt Weimar vergeben. Er möchte europäische Kontakte zwischen jungen Menschen aus Frankreich, Polen und Deutschland fördern und somit gegenseitiges Vertrauen, interkulturelles Lernen, Toleranz und Offenheit ermöglichen. Darüber hinaus unterstützt der Preis die weitere Annäherung der Menschen in Europa und will damit das eigene Verantwortungsbewusstsein für die Schaffung einer friedfertigen und gerechten Welt stärken. Es geht um die Würdigung und Anerkennung herausragender deutsch-französich-polnischer Aktivitäten zur Verbreitung der Ideen des Weimarer Dreiecks,um das Erlebnis des europäischen Gedankens in trilateralen Projekten. An der jährlichen Ausschreibung können Einzelpersonen, Vereine und Institutionen mit innovativen trilateralen Projekten teilnehmen, um damit zu einem nachhaltigen Erleben des Weimarer Dreiecks auf zivilgesellschaftlicher Ebene beizutragen.
- Engagementfelder Kultur, Bürgerschaftliches Engagement, Europa, Geschichte, Kinder, Jugend, Bildung, Sport, Demokratie, gesellschaftlicher Zusammenhalt, Vielfalt und Teilhabe
- Geografischer Geltungsbereich bundesweit
- Erläuterungen zum Geltungsbereich mit französischen und polnischen Partnern
- Gesamthöhe der Preisgelder 1 €
- Erläuterungen zu Preisgeld und Anerkennung Preisgeld von 2.000,00 Euro, eine Holzskulptur eines renommierten Künstlers und eine offizielle gedruckte Erinnerungsurkunde
- Zielgruppe Kriterien zur Vergabe des Weimarer-Dreieck-Preises sind ein innovativer Ansatz in der Projektarbeit, Kontiuität, ehrenamtliche Arbeit sowie die Übertragung des Ansatzes auf andere Projekte. Bei diesen Kriterien handelt es sich um einen Orientierungsrahmen, d.h. nicht jedes prämierte Projekt muss alle Kriterien zwingend erfüllen.Es geht bei den Zielgruppen um junge Menschen,die sich im Sinne des Weimarer Dreiecks engagieren, das auf die Stärkung trilateraler Beziehungen, Netzwerke und Projekte zwischen Deutschland, Frankreich und Polen abzielt. Dies kann innerhalb und außerhalb von Vereinen und Institutionen ehrenamtlich umgesetzt werden.
- Bewerbungsprozess Der Bewerbungsprozess wird durch eine Ausschreibung und die Auszeichnung auf der Grundlage des Statutes für die Auszeichnung des Weimarer-Dreieck-Preises geregelt.Das Statut erläutert die genauen Regularien.
- Teilnahmevoraussetzungen Der Antrag kann sich auf ein trilaterales Projekt auf zurückliegende Jahre beziehen, aber auch auf eine Projektfolge aus vergangenen Jahren mit Fortbestand wie auch auf digitale Projektformate. Auch kann der Weimarer-Dreieck-Preis eine Gesamtleistung über mehrere verschiedene deutsch-französisch-polnische Projekte der vergangenen Jahre mit hoher Kontinuität würdigen.
- Start der Bewerbungsphase (Bewerbungsfrist)
- Ende der Bewerbungsphase (Bewerbungsfrist) 30. April 2026
- Nächste Preisverleihung 29.08.2026
- Formen der Anerkennung Preisgelder, Urkunden, Trophäen oder Skulpturen, Öffentlichkeitsarbeit, Sonstiges
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Nominierte
- Youth. Europe. Music. Das Weimarer Dreieck der Jugend - musikalisch belebt – Matthias Bahr (2025)
- Mit den Augen von niemand anderem, Éric Vazzoler – Eric Vazzoler (2024)
- eTwinning Projekt: Virtuell die Geschichte einer Dreierfreundschaft entdecken – Celina Swiebocka (2023)
- 'KINEMA triangulaire - Interkulturelle Filmbildung im deutsch-französisch-polnischen Dialog' und 'Europa gehört uns!' – Sawade André (2022)
- Europäische Akademie Otzenhausen gGmbH // deutsch-französisch-polnische Jugendbildung – Sophia Rickert (2021)
- „Drei Länder, sechs Sprachen, ein Projekt : das Weimarer Dreieck auf der Bühne“ – Ein Zyklus interkultureller Jugendbegegnungen zwischen Deutschland, Frankreich und Polen mit jungen Schwerhörigen und Gehörlosen – Florian Fangmann (2020)
- Deutsch-Französisch-Polnischer Choraustausch Weimarer Dreieck – Ralf Schmidt-Röh (2019)
- Aspekte der Pflege in Europa - Ein deutsch-französisch-polnisches Austauschprojekt für Auszubildende in der Gesundheits- und Krankenpflege – Michael Schill (2018)