LAUTFEUER Festival des Abifestival seit 1981 e.V.
- Ansprechpartner:in: Ines Fischer
- Organisation: Abifestival seit 1981 e.V.
- Themen: Demokratie und Partizipation, Engagement für Engagement, Inklusion, Kultur und Musik, Soziales, Umwelt- und Naturschutz
- Zielgruppen: Kinder und Jugendliche, Menschen mit Behinderungen, finanziell oder sozial schlechter gestellte Menschen, Frauen, Männer, LGBTQI+
- Ort: Lingen
Egal, was jemand gut kann: Beim LAUTFEUER gibt es für jeden und jede eine passende Aufgabe – und wenn wir sie erst gemeinsam erfinden müssen. Jede Person macht das Festival durch ihren eigenen Einsatz ein Stück besser.
Der Verein engagiert sich mit dem LAUTFEUER für offene Kultur, lebendiges Ehrenamt und ein starkes Miteinander. Jedes Jahr organisiert der Verein ein zweitägiges Umsonst-&-Draußen-Festival, das 10.000 Menschen kostenlosen Zugang zu Live-Musik ermöglicht und rund 400 Ehrenamtliche zusammenbringt. Besonders junge Menschen können eine große Kulturveranstaltung nicht nur besuchen, sondern aktiv mitgestalten: Sie planen, übernehmen Verantwortung, entwickeln Ideen, arbeiten im Team und erleben, dass ihr Einsatz etwas bewirkt. Das Engagement reagiert auf viele Herausforderungen: Kultur wird teurer, Treffpunkte werden seltener und junge Menschen suchen Orte, an denen sie sich ausprobieren und Verantwortung übernehmen können. Der Verein schafft genau diesen Raum vor, hinter und neben der Bühne. Mit inklusivem Leitgedanken arbeitet er daran, Barrieren abzubauen und Teilhabe selbstverständlich zu machen. Zum Engagement gehören neben der Festivalorganisation Nachwuchsförderung, Kooperationen mit Partner*innen aus Kultur und der Region sowie ökologische Maßnahmen wie Müllvermeidung, Verkehrskonzepte und klimafreundliche Energieversorgung. Besonders innovativ ist der Einsatz von grünem Wasserstoff zur Stromerzeugung: Das Festival erprobt als Vorreiter in Europa nachhaltige Lösungen für die Veranstaltungsbranche direkt in der Praxis. So entsteht ein kreatives und gemeinnütziges Projekt, das Kultur zugänglich macht, Gemeinschaft stärkt und freiwilliges Engagement erlebbar werden lässt.